Andere über unsKirche + Leben vom 21.02.2010 (Interview: Katrin Reinders) 3 Fragen, 3 Antworten Das geistige Erbe lebendig haltenJohannes Georg Claessens ist neuer Vorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung. In München lebend, will er für die Stiftung werben. Kirche + Leben: Wie wollen Sie Ihre neue Aufgabe als Vorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung von München aus erfüllen? Konsul Dr. J. Georg Claessens: Die Standortsituation ist im Zeitalter von Internet und E-Mail kein Manko, zumal ich als Manager das Reisen gewohnt bin. Mit Georg Kaster verfügt die Stiftung zudem über einen erstklassigen Geschäftsführer vor Ort. Meine Hauptaufgabe wird deshalb sein, die Stiftung bundesweit bekannter zu machen, vor allem bei potenziellen Spendern und Zustiftern. Wenn Sie Revue passieren lassen, was die Stiftung in der kurzen Zeit ihres Bestehens in Goch und darüber hinaus alles auf die Beine gestellt hat, erkennen Sie: An Ideen und Konzepten, wie diese Ziele erreicht werden können, herrscht kein Mangel. Was der Stiftung fehlt, ist das Geld. Und um das aufzutreiben muss man bundesweit agieren. Kirche + Leben: Welche Ziele stehen im Fokus Ihrer Arbeit: Konsul Dr. J. Georg Claessens: Neben der Sorge für Spender und Zustifter werde ich auch eigene Ideen und Vorschläge in die Arbeit der Stiftungsgremien einbringen. So ist mir der Erhalt der Liebfrauenkirche in Goch ein ganz persönliches Anliegen. Außerdem möchte ich die Zusammenarbeit mit der Gaesdonck vertiefen, der Schule Arnold Janssens. Eine Einrichtung, die ich als Schule mit breit gefächerter Kulturarbeit, getragen von christlichem Geist und hohem pädagogischen Niveau, kennen gelernt habe. Kirche + Leben: Was bedeutet Ihnen persönlich die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung? Konsul Dr. J. Georg Claessens: Als gebürtiger Gocher habe ich stets mit regem Interesse verfolgt, was in meiner Heimatstadt geschieht. Da hat mich die Gründung und die Arbeit der Stiftung fasziniert. Denn die Stiftung hat es nicht nur verstanden, dass in Goch das geistige Erbe Arnold Janssens lebendig gehalten werden muss, sondern sie hat daraus Konsequenzen gezogen. Statt langweilige Denkmalpflege zu betreiben, haben ihre Gremien darüber nachgedacht, wie das Erbe von Arnold Janssen ins Heute zu übersetzen ist. In diesem Zusammenhang ist der Arnold-Janssen-Preis als Vorbild herauszustellen. Die Tagespost vom 18.06.2009 Beim Namen genanntDer Arnold-Janssen-Preis 2010 geht an die weltweit tätige Kindernothilfe. Dies gaben der Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Georg Kaster, Dietmar Roller (Bild), Auslandsvorstand der Kindernothilfe, und Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung am Dienstag bei einem Pressegespräch am Sitz der Kindernothilfe in Duisburg bekannt. "Mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe wollen wir einen spürbaren Beitrag zu dem leisten, was Arnold Janssen heute wichtig wäre. Und dazu zählt ganz sicher der tatkräftige Einsatz für die schwächsten und schutzbedürftigsten Mitglieder einer jeden Gesellschaft - die Kinder", so Kaster. "Weltweit leben Millionen Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie leiden unter Mangelernährung und fehlender Gesundheitsversorgung. Sie haben kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu Bildung. Sie werden als Kindersoldaten und Sexsklaven auf das Schändlichste missbraucht. Mit vorbildlichen Projekten trägt die Kindernothilfe dazu bei, die Not vieler dieser Kinder zu lindern und ihre Lebensbedingungen zu verbessern", so Kaster weiter. Der Auslandsvorstand der Kindernothilfe zeigte sich erfreut. "Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung unsere Arbeit mit diesem Preis auszeichnet. Dafür sagen wir aufrichtig Dank. Wir haben entschieden, das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro für Projekte zu verwenden, die dem Kinderhandel den Kampf ansagen", erklärte Roller. Der Steyler Missionar Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung und langjähriger Rektor des Mutterhauses der Steyler Missionare, meinte: "Ich bin sicher, dass auch Arnold Janssen mit der Wahl des neuen Preisträgers sehr zufrieden ist." Die Preisverleihung findet im Rahmen der "4. Internationalen Gocher Gespräche" kommenden Januar statt. Die hochkarätig besetzte Experten-Tagung trägt den Titel "Kinder - Was ist uns unsere Zukunft wert". Rheinische Post vom 08.06.2009 Den Glauben feiernVon Werner Stalder Goch (RP) Prominente Gäste und ein volles Programm bestimmten die Arnold-Janssen-Tage. Im Jahr des 100. Todestages des Heiligen Arnold Janssen stand diesmal das Thema "Mission" im Mittelpunkt.Zu den Arnold-Janssen-Tagen in Goch kommen Bischöfe aus der ganzen Welt und unterstreichen damit den missionarischen Charakter des Heiligen Arnold Janssen, der 1837 in Goch geboren wurde und Gründer des weltweit tätigen Steyler Missionswerkes ist. Dass nun der Erzbischof von Bamberg, Dr. Ludwig Schick, zu einem feierlichen Pontifikalamt nach Goch kam, hatte einen besonderen Grund: Seit 2006 leitet der Oberhirte als Nachfolger von Bischof Franz Kamphaus die Kommission "Weltkirche" der Deutschen Bischofskonferenz. Dr. Ludwig Schick, Jahrgang 1949, wurde 1998 in Fulda zum Bischof geweiht und ist seit 2002 Erzbischof von Bamberg. Beste InitialzündungIn der Arnold-Janssen-Kirche stand die Liturgie vom Dreifaltigkeitssonntag im Mittelpunkt der Eucharistiefeier. Mit dem Bischof war auch Generalvikar Msgr. Prof. Dr. Obiora Ike am Altar. Den Dienst als Diakon versah Werner Kühle, der zudem das Matthäus-Evangelium verlas. "Jetzt dürfen wir unseren Glauben feiern, das Höchste, Schönste und Beste, was uns Christgläubigen geschenkt ist", begann der Erzbischof seine Predigt. Schöne, ansprechende, innerliche Gottesdienste hätten mehr Menschen zum Glauben gebracht als alle Diskussionen, Talks und Veranstaltungen. "Der Gottesdienst und besonders die Eucharistie sind Quelle und Höhepunkt unseres Glaubens und beste Initialzündung für Mission, Evangelisation, Hinwendung zum Glauben und Werbung für ein christliches Leben", führte der bischöfliche Gast aus Bamberg aus. Das Fest Dreifaltigkeit habe viel mit Mission zu tun, "ja, es ist das Fest der Mission". Im Evangelium dieses Hochfestes sei der "Missionsbefehl Jesu" verkündet worden. "Auch hier in Goch, in der Stadt des Heiligen Arnold Janssen, geht es um Mission", sagte Dr. Schick. Er erinnerte daran, dass der Begriff Mission ein befleckter sei. In der Geschichte sei vieles geschehen, was ihm - leider Gottes - seine Reinheit und Unschuld genommen habe. In bestimmten Zusammenhängen könne er überhaupt nicht mehr verwendet werden. Der Erzbischof erklärte, in den Beziehungen und Gesprächen mit "den älteren Geschwistern, den Juden", aber auch im Kontext der Missionierung Lateinamerikas, "können wir den Begriff Mission nur dann verwenden, wenn wir zuvor genau geklärt haben, was wir meinen und wollen". Das Fest "Dreifaltigkeit" könne helfen, diesen Begriff neu zu buchstabieren. Das Pontifikalamt wurde live von Radio Horeb übertragen. Wesentlichen Anteil an der festlichen Gestaltung hatte der Chor der Arnold-Janssen-Kirche mit den Vereinigten Kirchenchören Pfalzdorf. Unter der Leitung von Wolfgang Nowak, an der Orgel Paul Naberfeld, kam die "Missa Quinta" von Franz Arnfelser zu Gehör.
Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) vom 08.06.2009 Erzbischof warnt vor falschem MissionsverständnisGoch (KNA) Vor einem falschen Missionsverständnis hat der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, gewarnt. Mission dürfe "niemals den Geruch der Rekrutierung annehmen", sagte der Bamberger Erzbischof am Samstagabend in Goch. Die Weitergabe des Glaubens und die Evangelisation müsse "auf die Eigendynamik der Botschaft setzen". Ein Problem der Mission in früheren Zeiten sei gewesen, dass sie zu sehr "gemacht" gewesen sei, zu viel Strategie und menschliche Zielbestimmung gehabt habe. Mission müsse "mehr säen und dann alles dem Herrn überlassen", sagte Schick. In der Geschichte sei vieles geschehen, was dem Begriff Mission seine Unschuld genommen habe. So könne er in den Beziehungen zu den Juden nicht mehr verwendet werden. Auch mit Blick auf die Missionierung Lateinamerikas sei er nur dann zu verwenden, wenn zuvor genau geklärt sei, was darunter zu verstehen sei. Schick äußerte sich bei einem Gottesdienst und einer Gesprächsrunde im Rahmen der Arnold-Janssen-Tage 2009 im niederrheinischen Goch. Die von Freitag bis Sonntag dauernde Veranstaltung mit Vorträgen Podiumsdiskussionen, Gottesdiensten und einem bunten Programm erinnert an den 100. Todestag des Heiligen Arnold Janssen (1837 - 1909), der in Goch geboren wurde und den Steyler Missionsorden gründete. Er war 2003 heiliggesprochen worden.
Gocher Wochenblatt vom 06.05.2009 MiteinanderFranz Geibvon Franz Geib Die Arnold-Janssen-Tage werden lockerer, bunter. Dieser Tage erreichte die Redaktion das Programm der diesjährigen Tage (Bericht folgt hierzu noch), die im Juni in Goch über die Bühne gehen werden. Und diesmal, erstmals, ist das sprichtwörtlich gemeint. Ein komplettes Bühnenprogramm im Rahmen des "Forums der Begegnung" haben die Organisatoren eingeplant. Darunter sind natürlich so Punkte wie Gottesdienste, Talk unter Missionaren, Gelegenheit zur Beichte oder Pontifikalamt. Doch es gibt noch viel mehr. Zum Beispiel Russische Gesänge, Trommelworkshop, Kalligrafie-Workshop, Rockmusik für Kinder mit Mitmachprogramm, Theater mit farbenfrohen Großfiguren und fetziger Musik für Kinder ab sechs Jahre. Forum der Begegnung lautet die Überschrift in diesem Jahr. Begegnet sind sich bei dem Programm nicht nur Würdenträger, sondern viele Gocher und Gocherinnen, die ihren Beitrag zu den Arnold-Janssen-Tagen leisten. Im Jahr des 100. Todestages des heiligen Arnold Janssen wollten die Macher des Programms nicht nur prominente Gäste zu Wort kommen lassen, sondern eben auch das Volk. Miteinander eben. Niederrhein Nachrichten vom 06.05.2009 Mission auf drei SäulenStefanie HeunArnold-Janssen-Tage 5. bis 7. Juni: Gocher Gruppen der Pfarreien gestalten das Programm Goch. Mission findet auch vor Ort statt. "Unsere Projekte", so der Stadtpastor Günter Hoebertz, "haben Bedeutung fürs Weltgeschehen." Höchste Zeit, dass sich die Missionsgruppen der Gocher Pfarreien einmal vorstellen. Und somit hat der Pfarrer und Vorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung die Programmgestaltung der Arnold-Janssen-Tage in Goch genutzt, um dem ehrenamtlichen Engagement in Goch eine Bühne zu geben. "Neben den vielen prominenten und überregional bekannten Gästen", so Hoebertz, "werden sich jetzt auch viele Gocher und Gocherinnen aktiv am Programm beteiligen." Das Michaelsheim wird dabei zum "Forum der Begegnung". Rund um die St. Maria Magdalena Kirche werden sich vom 5. bis 7. Juni die Missionshilfe Kuba darstellen, die Kolpinggruppe, die Jugendgruppen der Pfarreien, die Kirchenchöre und die Gaesdonck. "Es gibt gute Gründe", so Hoebertz, "dass sich die Gaesdonck an diesem Fest im Jahr des 100. Todestages des Heiligen beteiligt: Erstens ist die Internatsschule in bischöflicher Hand. Zweitens war Arnold Janssen ein Gaesdoncker der ersten Stunde. "Wir wollen unseren Heiligen feiern", sagt der Stiftungsvorsitzende. Keinder der drei Festtage wird ohne Musik vonstatten gehen. Maßgeblich daran beteiligt ist das Collegium Augustinianum Gaesdonck mit ihrer Bigband "Grandma's Livingroom Foundation" und den "White Africans", die afrikanisches Flair in die Arnold-Janssen-Tage bringen wollen. Schwerpunktthema im Jahr des Todestages des Steyler Missionsgründers ist die Mission. "Das Programm dazu", so Hoebertz, "fußt auf drei Säulen." Möglichst viele Gocher sollen sich im und ums Michaelsheim mit ihren Ständen präsentieren "und zeigen, welches Erbe sie tragen." Um den Heiligen Arnold Janssen gebührend zu feiern, braucht es Spiritualität, Kultur und Begegnung. "Wir werden den Vater-Unser-Weg gehen", erklärt der Pastor. Den Auftakt machen "Nightfever", Jugendliche des Weltjugendtages, und am Freitag, 5. Juni, um 20.00 Uhr eine Andacht in der Maria Magdalena Kirche halten. "Dass der Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg zu uns kommt", sagt Günter Hoebertz, habe sich bereits herum gesprochen. Zusammen mit dem Erzbischof Raphael Cheenath aus Indien, dem Generalsuperior Pater Antonio Pernia aus Rom und Dr. Obiore Ike, dem Generalvikar aus Nigeria werden die Oberstufenschüler der Gaesdonck am Samstagabend, 6. Juni, die Talk-Runde in der Gaesdonck halten zum Thema "Missionare im Gespräch". Die Moderation übernimmt Stephan Kulle, bekannt aus Funk und Fernsehen, der wiederum im Rahmen der Arnold-Janssen-Tage aus seinem Buch lesen wird. Alle prominenten Gäste werden zu interessanten Themen sprechen wie "Christenverfolgung in Indien" oder "Missionar auf Zeit". "Während Eltern den Vorträgen im Kolpinghaus lauschen", sagt der Pastor, "findet parallel dazu ein buntes Kinderprogramm rund um den Kirchplatz statt. Heiner ist seit 1969 Rockmusiker für Kinder und hat zu allen Themen schon fetzige Mitmachlieder komponiert: Zum Streit zwischen dem großen und dem kleinen Zeiger einer Uhr, einen Rap über "Freundschaft" und das "Pfützenplanscherlied". Mitreißende Bauernhofgeschichten erzählt das Kindertheater Hille Pupille. "Voll drauf" ist ein Stück über Lebensfrust für mehr Lebenslust. Eine Kinderrallye wird an den Arnold-Janssen-Tagen stattfinden, Hüpfburgen sind aufgebaut, Workshops und ihre Ergebnisse werden auf der Bühne präsentiert mit indonesischen Tänzen, Trommeln und Kalligrafie. "Und die Missionshilfe Kuba wird Würtchen verkaufen", sagt der Pfarrer. Denn neben berühmten Gästen werden auch zahlreiche Gocher Gruppen aktiv zum Programm der Arnold-Janssen-Tage beitragen. "Ohne sie", sagt Dr. Georg Kaster, der Geschäftsführer der Solidaritätsstiftung, "wäre ein solches Programm nicht zustande gekommen!" Der Programmflyer zu den Arnold-Janssen-Tagen vom 5. bis 7. Juni ist druckfrisch in allen öffentlichen Einrichtungen in Gocher erhältlich. NRZ vom 03.09.2008 Ein bescheidener Junge mit großen OhrenHilfsprojekt. Kinder der Liebfrauen Grundschule unterstützen Schulen und Schulkinder in Ghana in den Afram PlainsGoch. Jetzt ist es öffentlich: Die Kinder der Liebfrauen Grundschule unterstützen künftig Schüler in Ghana. Engeline Aymans, Schulleiterin, verrät: "Wir haben mit unserem jährlichen Osterbasar immer schon für einen guten Zweck gespendet. Ab jetzt wissen wir, wo unser Geld konkret hingeht. Ein gutes Gefühl." Engeline Aymans wusste, dass die Gocher Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung u. a. Schulprojekte weltweit fördert. Deswegen wurde die Stiftung um Mithilfe gebeten. Über die in Ghana tätige Steyler Missionsschwester Angelina Gerharz wurde die geeignete Schule gefunden. "Die Schule besteht eigentlich aus drei Schulen und liegt in den Afram Plains im Osten Ghanas", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Pastor Günter Hoebertz. Die Kinder dort können Unterstützung gut gebrauchen. Sie müssen viele, viele Kilometer zu Fuß zur Schule wandern und haben oft keine Mittel, um das Schulgeld zu zahlen. "Auf lange Sicht also ein Projekt, das wir fördern können und wo wir sehen, was unser Geld bewirken kann", freute sich Aymans. Erste handgeschriebene Briefe von Schülern aus Ghana (in Englisch) liegen der Schule vor. Die Grundschüler finden es spannend, demnächst antworten zu können. Der 13-jährige Owusua Esther verrät, dass sein Lieblingsessen "fufu" ist. Und Adeemura Roman, 14, schreibt, dass er große Ohren habe. Immerhin: "I like myself, because I'm humble." Er mag sich, weil er bescheiden ist. (age) Projekt: Geld wird in den Schulen der Afram Plains dringend für Schulmaterialien, zur Ausstattung und als Schulgeldbeihilfe benötigt. Infos: Aymans, Tel.: (0 28 23) 22 84 Rheinische Post vom 03.09.2008 Eine Brücke nach GhanaThomas ClaassenGesucht - gefunden: Die Liebfrauenschule wünschte sich, um gezielt helfen zu können, eine Partnerschule in Afrika. In der Arnold-Janssen-Stadt Goch halfen die Steyler - die Solidaritätsstiftung vermittelte den Kontakt nach Ghana. Goch. Afram Plains? Nie gehört! Aber jetzt bekommt die Halbinsel im afrikanischen Staat Ghana Gesichter. Fotos liegen ausgebreitet auf dem Schultisch, Attobra-Amos schrieb, ganz ordentlich und in bestem Englisch einen Brief, in dem er nicht nur sich selbst ganz genau vorstellt, sondern auch seine Schule beschreibt. Und der Junge macht deutlich, wie sehr er sich auf die Brieffreundschaft mit den Mädchen und Jungen der Gocher Liebfrauenschule freut. So, so wäre es auch im Sinne Arnold Janssens gewesen, ist sich Pfarrer Günter Hoebertz sicher. Der Vorstandsvorsitzende der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung gestern bei der Vorstellung dieser ersten Partnerschaft, die die Stiftung vermittelte: "Ich bin froh darüber, dass die Stiftung Plattform für die verschiedensten Missionsprojekte wird. Was hier mit der Liebfrauenschule und der Schule in Ghana zustandegekommen ist, das ist das erste Projekt, bei dem wir sagen können, dass die Hilfe ganz unmittelbar ankommt." Und genau so hatte sich die Liebfrauenschule das auch gewünscht. Direktorin Engeline Aymans: "Seit Jahren machen wir beispielsweise den Osterbasar für einen guten Zweck, haben häufig Misereor mit dem Reinerlös unterstützt. Aber die Schülerinnen und Schüler hatten sich gewünscht, ganz genau zu erfahren, wohin ihre Spenden gehen, wo sie helfen. Und da haben wir die Solidaritätsstiftung um Unterstützung gebeten - wen sonst in der Arnold-Janssen-Stadt Goch?" Hinzu kommt, dass Engeline Aymans selbst eine Verwandte hat, die Steyler Missionarin ist. Rasch war die Partnerschule in Ghana gefunden, die Steyler Missionsschwester Angelina Gerharz half sofort. Sie selbst arbeitet in einer Berufsschule, die Teil eines Schulzentrums ist, das einen Kindergarten, eine Grundschule und eine "Primary School" für Mädchen und Jungen von fünf bis maximal zwölf Jahren vereint. Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Stiftung: "Im Unterschied zu Deutschland beginnen viele Schülerinnen und Schüler nicht mit sechs Jahren die Schulbildung, sondern sitzen unter Umständen noch mit 25 Jahren zusammen mit den "Kleinen" auf der Schulbank." Jeder Euro, den die Kinder der Liebfrauenschule vom Osterbasar, aber auch zu St. Martin, bei Solidaritätsläufen oder ähnlichen Aktionen überweisen, wird dringend benötigt, beispielsweise für die Beschaffung von Schulmaterialien oder für bessere Ausstattung der Klassenräume. Unterstützt werden aber vor allem Kinder, deren Eltern das Schulgeld nicht zahlen könnten. So gibt die Hilfe aus Goch ganz bestimmten Menschen ganz konkret Bildung - und ermöglicht ihnen damit eine bessere Zukunft. Info: Schon 1400 Euro Allein in diesem Jahr erzielten die Schüler der Liebfrauenschule beim Osterbasar einen Gewinn von 1400 Euro, der an die ghanaische Schule überwiesen wird. Vier Kinder aus Ghana haben bereits Briefe geschrieben. Sie werden, so Schulleiterin Engeline Aymans, in den vierten Klassen den Englisch-Unterricht bereichern. Natürlich werden die Gocher Kinder auch zurück schreiben. Infos erhält man bei der Schule, Tel.: (0 28 23) 22 84 - zur Solidaritätsstiftung bei Pfarrer Hoebertz, Tel.: (0 28 23) 71 26 vom 03.05.2008 Internationale Gocher GesprächeDr. Aschenbrenner, KleveSehr geehrte Damen und Herren, hiermit melde ich mich zu den III. Internationale Gocher Gesprächen vom 24.05.-25.05.2008 an. Ich staune sehr, dass dies hier am Niederrhein angeboten wird, eine sehr gute, weil weitsichtige, Vortragsreihe, wie sie in der Form viele Fachgesellschaften nicht zustande bekommen. Demjenigen, der dies "ins Leben berufen" hat, sei gratuliert. Rheinischer Merkur Nr. 18 vom 01.05.2008 Arnold JanssenMaria Luft |


