Arnold Janssen Geburtshaus


Wer vom Gocher Markt kommend die Frauenstraße betritt, entdeckt rasch das Geburtshaus von Arnold Janssen, das heute ein Museum ist: Es ist das vierte auf der rechten Seite, ein kleines Gebäude mit einer für das 19. Jahrhundert typischen Fensterfront. Im Inneren erhält der Besucher Einblicke in die materiell bescheidenen Verhältnissen, in denen Arnold Janssen lebte.

Möbel und Gegenstände führen den Besucher in die Vergangenheit, etwa die große Standuhr, der Sekretär der Familie oder der Stuhl, auf dem Anna Katharina Janssen, die Mutter Arnold Janssens, für immer die Augen schloss. Daneben beherbergt das Geburtshaus auch zahlreiche Familienzeugnisse, wie alte Fotografien und Briefe.

Filme unterschiedlicher Länge über Arnold Janssen informieren über sein Leben sowie sein weltweit verbreitetes Steyler Missionswerk, das das 2007 renovierte und ausgebaute Geburtshaus bereits 1903 erworben hat. Arnold Janssen selbst starb am 15. Januar 1909 in Steyl, wo er auch beigesetzt wurde.

Um das Gebäude vor dem Zugriff der Nationalsozialisten zu schützen, ging es von 1941 bis 1948 in den Besitz eines Landwirts aus Vornick über. Bei der Bombardierung der Stadt Goch im Frühjahr 1945 wurde es schwer getroffen, bis 1948 aber wieder aufgebaut. Seit der Seligsprechung 1975, aber vor allem nach der Heiligsprechung von Arnold Janssen 2003 suchen Pilger aus aller Welt die Frauenstraße 8 regelmäßig auf.

Das Geburtshaus ist heute auch Sitz der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung.

Arnold-Janssen-Haus
Frauenstraße 8
47547 Goch

Telefon (0 28 23 ) 419 35 11

Öffnungszeiten:
Di. - Fr.: 10 - 17 Uhr
Sa. + So.: 11 - 17 Uhr

Eintritt frei. Führungen werden kostenlos angeboten

Seht unter Denkmalschutz: Das Arnold-Janssen-Geburtshaus.

Die "gute Stube" der Familie Janssen.

Das komplett erhaltene elterliche Schlafzimmer.

Wechselnde Ausstellungen finden im 1. Stock statt.

"Raum der Stille" mit Altar im ausgebauten Dachgeschoss.

 
 
Arnold Janssen Solidaritätsstiftung Goch
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