News & Termine

Willi Girmes ist der Gewinner

Willi Girmes, Rudolf Lange, Arnold Janssen.

So lautet die Reihenfolge der Platzierungen bei der Aktion "Unsere Besten" der Rheinischen Post. Der Sänger verwies den einstigen Bürgermeiter und den Heiligen auf die Plätze.

Auszug aus der Rheinischen Post vom 29.10.2011 von Michael Baers

Goch. Dieter Thomas Heck hätte bei der Vorstellung vermutlich von dem Mann "mit der Startnummer 20" gesprochen. Und in der Hitparade, jener Musiksendung des ZDF, die in den 70ern regelmäßig ein Millionenpublikum vor den Fernsehschirm lockte, wäre der Gewinner der Aktion "Unsere Besten" auch bestens aufgehoben. Denn die Bühne ist bekanntlich sein zweites Zuhause. Hier fühlt sich Entertainer, Moderator, Sänger, Ehemann und Familienvater Willi Girmes aus Asperden so richtig wohl.

Seit vielen Jahren sorgt er in der Region (dies- sowie jenseits der Grenze) und auf des Deutschen liebster Urlaubsinsel für Partystimmung. Sei es beim Public Viewing, beim Karneval, beim Oktoberfest oder auf der Schinkenstraße. Wo Willi ist, ist gute Laune.

Und zwar so gute Laune, dass sie ihm im Laufe der Jahre eine ständig wachsende Fangemeinde bescherte. Allein bei Facebook hat Girmes inzwischen fast 2.000 Freunde. Sie verfolgen seine Nachrichten, tauschen sich mit ihm aus und warten auf neue Auftritte. Kein Wunder also, dass es für viele von ihnen nur wenige Klicks waren, um sich an der Abstimmung der Rheinischen Post für den Erfinder des Piratentanzes stark zu machen. Am Ende gab es einen deutlichen Sieg für "Unseren Besten", Willi Girmes.

Zweiter und dritter Platz

Die Freude beim Zweitplatzierten wird sich vermutlich in überschaubaren Grenzen halten. Falls überhaupt vorhanden, wird es eher eine ganz leise, innerliche Freude sein. Genugtuung vielleicht. Gepaart mit Ärger darüber, es nicht doch noch verhindert zu haben.

Dabei war er es doch, der als einziger nach seiner Nominierung darum bat, keine Stimmen zu erhalten. Er, Rudolf Lange, habe während seiner beruflichen Laufbahn, die ihn in Goch von der Spitze des Rathauses auf den Chefsessel der Stadtwerke führte, nur seine Arbeit gemacht. Doch nach dem Motto "viel Feind, viel Ehr" ließen sich die Fürsprecher Langes offenbar nicht abhalten. So konnte nicht einmal der Sonnenkönig selbst den zweiten Platz verhindern. Ein Sieger wider Willen.

Protest wird sich beim Drittplatzierten nicht einstellen. Er ist heute noch bei den Gochern, ganz gleich welcher Generation sie angehören, in aller Munde: Arnold Janssen, Namenspatron der Stadt. Gaesdonck-Schüler, Priester, Weltenbürger und im Jahr 2003 durch Papst Johannes Paul II. heilig Gesprochener. 1837 als zweites von elf Kindern an der Niers geboren, studierte er später Theologie und gründete 1875 die Steyler Missionare.

Heute repräsentieren die Steyler den siebtgrößten Orden für Männer weltweit. Den Anfang dazu machte ein Gocher. Um genau zu sein "Unser Bester", Arnold Janssen.


 

  

Mit Ende dieses Schuljahres wird der langjährige Leiter von Internat und Schule des Collegium Augustinianum Gaesdonck, Hans-Georg Steiffert, in den Ruhestand treten.

Die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung dankt ihm herzlich für die jederzeit vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit.  

In den letzten Jahren hatte die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung in mehreren Projekten mit dem Collegium Augustinianum Gaesdonck zusammengearbeitet; unter anderem war die Gaesdonck im Januar 2010 Veranstaltungsort der 4. Internationalen Gocher Gespräche mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe. Hans-Georg Steiffert wurde im Rahmen eines Festaktes am 16.07.2011 an "seiner" Schule feierlich aus dem Dienst verabschiedet. Die Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder, der Geschäftsführer und die Mitarbeiter/-innen der Geschäftsstelle der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung wünschen Herrn Steiffert von Herzen alles Gute!


 

Juwelier Wilke unterstützt die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung

Seit September ist sie auf dem Markt: die erste Arnold Janssen-Uhr mit dem doppelt guten Nutzen. Seit dem hat Beate Vondermans, Inhaberin des Geschäftes "Juwelier Wilke", schon viele Exemplare ihrer selbst kreierten Uhren verkauft. "Selbstverständlich freue ich mich als Geschäftsfrau sehr über den guten Absatz der Uhren. Offenbar habe ich mit meiner Idee den Geschmack meiner Kunden getroffen. Genauso wichtig ist mir aber auch, dass ich die Arbeit der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung unterstützen kann", so Beate Vondermans. Einen Teil des Verkaufserlöses stellt die Gocher Geschäftsfrau bekanntlich der Stiftungsarbeit zur Verfügung.

Jetzt konnte Beate Vondermans der Stiftung zum wiederholten Male einen gesammelten Teilerlös zur Verfügung stellen. Sehr zur Freude des Vorstandsvorsitzenden Konsul Dr. Georg Claessens und seines Vertreters Pfarrer Günter Hoebertz.

Die Arnold Janssen-Uhr ist in vier verschiedenen Damen- und Herrenmodellen in einem Preisrahmen von 49,00 - 69,00 € bei Juwelier Wilke, Frauenstr. 13, Goch, erhältlich.

              


 

Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung beschenkt

Unverhofft kommt oft - so erging es auch der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, als sie kürzlich einen Anruf von Familie Wintjens erhielt, mit dem sie mitteilte, dass die Familie der Stiftung gerne ein Bild schenken wolle. 

Mit Liebe zum Detail malte der im August 2006 verstorbene Gocher Alfred Wintjens die Sankt Maria Magdalena Kirch 1989 vor einem Himmel in Abendstimmung. Als Vorlage für sein Werk diente Alfred Wintjens hierzu ein Archivfoto von 1890 des Gocher Fotostudios Bohm. "Mit der Schenkung möchten wir nicht nur die Arbeit von Alfred Wintjens honorieren, sondern den Gochern und den Besuchern der Stadt in Erinnerung rufen, wie die Kirche zu Lebzeiten Arnold Janssens ausgesehen hat", so Familie Wintjens zu ihrer Motivation. Am liebsten wäre es uns, wenn das Bild im Geburtshaus des Heiligen Arnold Janssen hängen würde."

Den Besuchern des Gocher Geburtshauses in der Frauenstraße 8 ist es ab sofort möglich, das Bild dort anzuschauen. Und vielleicht fällt dem einen oder anderen Kenner der Sankt Maria Magdalena Kirche dabei auch auf, worin sich das Bild von dem Original in einem kleinen Detail unterscheidet...

                         

 


 

Deutsches Rotes Kreuz Goch und Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung werben um Hilfe für Kinder in Rumänien

Seit nunmehr über drei Jahren unterstützt der Ortsverein Goch des Deutschen Roten Kreuzes in Zusammenarbeit mit der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung die Arbeit der Steyler Missionsschwestern im rumänischen Raducaneni.

Im Mai 2008 hatte die in Raducaneni tätige Steyler Missionsschwester Maria Chiara Ellecosta zum ersten Mal in einem bewegenden Vortrag im Geburtshaus des Heiligen Arnold Janssen über ihre Arbeit und die ihrer Mitschwestern in Rumänien berichtet.

Raducaneni ist ein Ort mit etwa 3.000 Einwohnern inmitten einer Hügellandschaft unweit der Grenze zur Republik Moldau. Die Einwohner leben größtenteils von der Landwirtschaft (Mais, Weizen, Gemüse) sowie vom Obst- und Weinanbau. Seit 15 Jahren sind die Steyler Missionarinnen vor Ort, um zu helfen. Obwohl Rumänien seit  Januar 2007 Mitglied in der EU ist und ein wirtschaftlicher Aufschwung und eine verbesserte Infrastruktur langsam spürbar werden, sind Probleme in Raducaneni weiterhin vielfältig vorhanden.

Die Erträge aus der Landwirtschaft, dem Obst- sowie Weinanbau reichen nur für den Eigenbedarf. Bedingt durch eine hohe Arbeitslosigkeit und nur gering entlohnte Tätigkeiten wandert ein Großteil - insbesondere junger - Menschen in die Großstädte und ins Ausland ab.

Zurück bleiben die meist armen Familien. Häufig sind Männer, aber auch Frauen alkoholkrank, was nicht zuletzt der als solcher empfundenen Perspektivlosigkeit geschuldet ist. Die Leid tragenden sind die Kinder. Ihre schulischen Leistungen werden in der Familie oft nicht gefördert. Eine Ausbildung, die wichtig wäre, um dem Kreislauf der Armut zu entkommen, rückt hierdurch in weite Ferne. Auch sind viele Kinder nur schwach oder einseitig ernährt, Körperhygiene und saubere Kleidung oftmals ein Fremdwort.

Hier setzt das Hilfsprojekt an: Zum einen werden Kinder durch die Steyler Missionsschwestern durch Spiel, Katechese und andere gemeinsame Aktivitäten bei ihrem sozialen Lernen unterstützt. Außerdem erhalten lernschwache Kinder Nachhilfeunterricht und Betreuung bei den Hausaufgaben. Wo Bedarf besteht, wird Schulmaterial zur Verfügung gestellt. Auch eine kleine Mahlzeit, die sogenannte "Jause", gehört zu der Betreuung der Kinder dazu. Seit einigen Jahren verfügt das Sozialzentrum der Steyler Missionarinnen über einige Nasszellen. Hierdurch wird den Kindern das Duschen ermöglicht; sie lernen, sich selbst rein zu halten und ihre Kleidung regelmäßig zu wechseln. Die Erfahrung zeigt: das Bedürfnis der Kinder nach Sauberkeit ist leicht zu wecken.

 

Der zweite Schwerpunkt der Steyler Missionarinnen liegt in der Betreuung der Kranken durch Beratung, Ausgabe von Medikamenten und - wo notwendig - Hilfe bei Operationen.

Für das Deutsche Rote Kreuz Goch und die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung steht fest, dass dies gute Gründe sind, die Tätigkeiten der Steyler Missionsschwestern in Raducaneni zu unterstützen.

Spenden zugunsten eines der ug. Konten sind herzlich willkommen. Sowohl die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung als auch der Ortsverein Goch des Deutschen Roten Kreuzes stellen Zuwendern gerne eine steuerbegünstigende Bescheinigung aus.

Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung

Kto.: 100 475 743, BLZ 386 215 00 (Steyler Bank), Stichwort: "Rumänien/DRK"

Deutsches Rotes Kreuz

Kto.: 102 301, BLZ 322 500 50 (Sparkasse Goch) oder

Kto.: 350 001 2, BLZ 320 613 84 (Volksbank an der Niers), Stichwort: "Rumänien/AJSS"

 

                                        

 

                                 

 


  

"Gesellschaft ohne Gott" - Vortragsabend übertrifft alle Erwartungen

Ein solcher Zuspruch überraschte selbst die Veranstalter: Etwa 300 Besucher kamen am vergangenen Donnerstag in die Aula der Gaesdonck, um sich den Vortrag des Autors Dr. Andreas Püttmann anzuhören.

Der Politikwissenschaftler wies zunächst darauf hin, dass der christliche Bevölkerungsanteil in der Bundesrepublik seit 1970 von 93 auf 63 Prozent gesunken sei und dieser Rückgang - entgegen verbreiteter Auffassung - nur zu etwa einem Drittel der Wiedervereinigung geschuldet ist.

Püttmann möchte mit seinem Buch wachrütteln: Müde Christen, aber auch von der Kirche Distanzierte und alle, die sich Sorgen um unser Gemeinwesen und ein gelingendes, glückliches Leben vieler einzelner Menschen machen. Dieses sei in Gefahr, wenn das Christentum als geistiger Humus unserer Gesellschaft immer weiter verkümmere. Zur Begründung führte er zahlreiche Studien und Umfragedaten an, die die Bedeutung des christlichen Glaubens für die Wertorientierung belegen. Mit seinen Sorgen ist der katholische Publizist nicht allein. Selbst der Fraktionschef der "Linken" im Bundestag, Gregor Gysi, bekannte mehrfach: "Auch als Nichtgläubiger fürchte ich eine gottlose Gesellschaft".

Begeistert zeigten sich am Donnerstagabend nicht nur die Besucher, sondern auch der Autor selbst: "Das war die bisher beste Veranstaltung in der Reihe meiner Buchvorstellungen." Er sei beeindruckt von den intelligenten Fragen der Gaesdoncker Schülerinnen und Schüler, die nach seinem Vortrag mit ihm auf dem Podium diskutiert hatten.

Ein sehr positives Resümee zog auch Schul- und Internatsleiter Hans-Georg Steiffert in seinem Schlusswort: "Dies war eine Veranstaltung, wie die Gaesdonck sie lange nicht erlebt hat.  

                         

 

Fotos: Moritz v. Kessel

http://www.gaesdonck.de/index.php/service/medien/ton

  


Interview aus der Rheinischen Post vom 19. Januar 2011  

 "Gesellschaft ganz ohne Gott"

Goch. Der Publizist und Politikwissenschaftler Dr. Andreas Püttmann ist morgen zu Gast auf der Gaesdonck. Im Gespräch mit RP-Redakteur Thomas Claaßen erläuterte er, was seine Zuhörer erwartet.

Herr Dr. Püttmann, an diesem Donnerstag referieren Sie auf der Gaesdonck zu den Thesen Ihres jüngsten Buches "Gesellschaft ohne Gott - Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands". Ist die Lage tatsächlich so dramatisch?

Andreas Püttmann: Seit 1950 hat sich die Zahl deutscher Protestanten nahezu halbiert, die der katholischen Gottesdienstbesucher fiel von über 50 auf 12 Prozent. Der christliche Bevölkerungsteil in der Bundesrepublik sank seit 1970 von 93 auf 63 Prozent. Sogar die meisten Kirchenmitglieder können den christlichen Glauben nicht mehr buchstabieren. Das Problem ist nicht ein atheistischer Sturm, es sind die welken Blätter.

Also... ein Missionsbuch?

Andreas Püttmann: Mein Thema ist nicht die Existenz Gottes. Aber es war Zeit für einen Weckruf an laue Christen um des Gemeinwohls willen. Ich rede nichts schön und liefere keine Patentrezepte für kirchliche Erneuerung. Ich möchte Argumentationshilfen für Christen geben, Distanzierte nachdenklich machen und zeigen, wie hilfreich der Glaube für individuelles Glück und den Bestand einer humanen Gesellschaft sein kann. Mit einer Spaßgesellschaft, in der Untugenden à la "Geiz ist geil" umgewertet werden, in der kaum noch jemand Verantwortung übernehmen will und sich Menschen in ihrer Egozentrik einrichten - "Unterm Strich zähl ich" -, geht es unweigerlich bergab.

Was wollen Sie mit Ihrem Buch?

Andreas Püttmann: Analytisch schildern, wie die Lage ist, erklären, wie es so weit kommen konnte und aufzeigen, was jeder Einzelne tun kann.

Termin: Donnerstag, 20. Januar 2011, 19.00 Uhr. Aula der Gaesdonck. Der Eintritt ist frei


"Gesellschaft ohne Gott"

Einladung zum Vortragsabend

  

"Ich habe drei Motive" antwortete Dr. Andreas Püttmann auf die Frage nach der Motivation für sein neuestes Buch, "es geht mir als Politologe um die res publica, als Mensch um den Menschen und als Christ auch um den Lobpreis Gottes."

 

"Gesellschaft ohne Gott. Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands" heißt sein Werk, das im Juni erschien und aufgrund des großen Erfolgs nun in die 3. Auflage geht. Rund 30 Rezensionen und Interviews in Zeitungen, Fernseh- und Radiosendern, ein lebhaftes Echo quer durch die Konfessionen und kirchlichen "Lager" kann der freie Publizist bisher auf seinen "fundiert recherchierten Weckruf" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) verzeichnen. Dabei spart seine Analyse nicht mit Kritik an zahlreichen politischen und kirchlichen Autoritäten sowie Medienmachern.

 

Zu seinen Kernthemen referiert Dr. Andreas Püttmann

 

am        20.01.2011

um        19.00 Uhr

im         Aula der Gaesdonck, Gaesdoncker Str. 220, Goch.

 

Hierzu laden das Collegium Augustinianum Gaesdonck sowie die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung ganz herzlich ein.

 

Im Anschluss an den Vortrag findet eine Podiumsdiskussion statt. Fragen aus dem Publikum sind willkommen.

 

Der Eintritt zu dem Vortragsabend ist frei!

 

 

Plakat zur Veranstaltung

 

Foto Dr. Andreas Püttmann

 

 


 

 

Die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung geht künftig den "Gocher Weg"

 

Die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung hat bisher schon viele Projekte unterstützt: Schulbildung für Kinder mit Autismus und Asperger-Syndrom in Chile, die Wasserversorgung einer Schule in Nigeria, Wiederaufbaumaßenahmen im Kongo und in Indien.

 

"Der Bedarf an existenzieller Hilfe in diesen Ländern ist nach wie vor groß, so dass die Stiftung sich auch weiterhin um eine finanzielle Unterstützung bemühen wird", berichtet Konsul Dr. Georg Claessens, Vorstandsvorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, im Zusammenhang mit den Auslandsaktivitäten der Stiftung. "Bedürftigkeit - nicht nur in materieller Hinsicht - finden wir aber auch direkt vor unserer Haustüre, auch in Goch", so Claessens weiter. "Bei den 4. Internationalen Gocher Gesprächen im Januar diesen Jahres ist wieder deutlich geworden, dass Armut nicht zwingend nur als Mangel an Geld definiert werden kann. Aber auch die finanziell angespannte Situation vieler Familen schränkt speziell die Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder ein. Ich hoffe sehr, dass wir mit dem "Gocher Weg" hier ein Stück weit entgegenwirken können."

 

Der "Gocher Weg": "Er steht symbolisch für die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen jeden Alters, für Menschen, die noch keinen eigenen Weg gefunden haben, auf ihrem (Lebens-)Weg nicht weiterkommen oder die Orientierung verloren haben. Gleichzeitig steht der "Gocher Weg" aber auch für die Unterstützer, die durch finanzielle Hilfe und soziales Engagement Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Goch die Chance für eine - möglichst nachhaltige - Weiterentwicklung geben." Kuratoriumsmitglied Pater Hans Peters SVD ergänzt: "Arnold Janssen war es stets ein Anliegen, zunächst zu helfen und Suchenden Orientierung zu geben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir schon bald erste Wege ebnen können, denn in vielen Gochern steckt ein großes Herz und der Wunsch, anderen zu helfen."

 

Um sich künftig auch verstärkt den Projekten in Goch, insbesondere im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen, annehmen zu können, hat sich die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung Goch personelle Unterstützung ins Boot geholt. Johannes Kleuren, ehemaliger städtischer Abteilungsleiter für Arbeit, Jugend und Soziales, wird die Stiftung als Pojektkoordinator unterstützen. "Ich freue mich sehr, dass ich Wissen und Kontakte aus meiner dienstlichen Tätigkeit auch mit Kindern und Jugendlichen nun in die Stiftungsarbeit einbringen kann", so der 62jährige Gocher. "Ich möchte dazu beitragen, viele kleine Hilfsprojekte vorzubereiten und umzusetzen, die die Stiftung sich unter dem Motto "Der Gocher Weg" auf die Fahne geschrieben hat."

 

Seine Arbeit wird Johannes Kleuren auch im Geburtshaus des Heiligen Arnold Janssen, dem Stiftungssitz, verrichten. Dort steht ein Arbeitsplatz zur Verfügung, der auch Interessierten die Möglichkeit bietet, anhand vielfältiger Literatur zu der Person Arnold Janssen und dem Steyler Missionswerk zu recherchieren. "Über Arnold Janssen bin ich zwar schon gut informiert, aber vielleicht unterstützt er mich ja auch insbesondere in seinem Geburtshaus bei der weiteren Ideenfindung", verrät der neue Projektkoordinator mit einem Augenzwinkern.

 

Auch Pater Hans Peters SVD (links) wird Johannes Kleuren (rechts) mit Rat und Tat zur Seite stehen
 
Auch Pater Hans Peters SVD (links) wird
Johannes Kleuren (rechts)
mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Großer Dank an Team der Babybörse im Rahmen der Jahressitzung der Stiftungsgremien

Goch, 22.05.2010

Am 22.05.2010 fand im Geburtshaus ihres Namensgebers in Goch die  Jahressitzung des Vorstandes und des Kuratorium der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung statt.

Vor Beginn der Sitzungen sprachen der Vorsitzende des Kuratoriums und des Vorstandes, Pater Dr. Bernd Werle SVD und Konsul Dr. Georg Johannes Claessens, dem Team der Babybörse St. Maria-Magdalena ihren herzlichsten Dank aus. Zu Beginn des Jahres war Tina Görtz stellvertretend für das 30-köpfige Team der Babybörse an die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung herangetreten und hatte um Mitteilung gebeten, welches Projekt sie im Ausland mit einer Spende unterstützen könnten. Käufer und Verkäufer auf der alljährlich im Frühjahr und Herbst stattfindenden Baby- und Kinderkleiderbörse im Michaelsheim geben 10 % des Verkaufspreises als Spende für einen guten Zweck. Ein unterstützenswertes Projekt in Afrika war von Seiten der Stiftung schnell gefunden und bereit im Mai konnte mit Hilfe einer weiteren Spende des Teams auch Kindern in Chile finanziell geholfen werden. Die engagierten und ehrenamtlich tätigen Frauen haben zur großen Freude der Stiftung angekündigt, nunmehr regelmäßig das Stiftungsengagement im Ausland mit ihren Spenden zu unterstützen.

Die Sitzung der beiden Gremien der Stiftung war anders als für den Vorsitzenden des Kuratoriums, Pater Dr. Bernd Werle SVD, für Konsul Dr. Georg Johannes Claessens die erste Vorstandssitzung unter seiner Leitung seit seiner Wahl zum Vorsitzenden im Januar diesen Jahres.

"Zunächst einmal habe ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut, alle Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder in meiner Heimatstadt wiedersehen zu können, von denen ich bekanntlich etliche Kilometer weit entfernt wohne. Ich bin mir selbstverständlich auch meiner Verantwortung als Vorstandsvorsitzender bewusst und nehme meine Aufgabe sehr ernst", berichtet Konsul Dr. Georg Johannes Claessens über sein "Debüt". Ernst wurde es dann nach der Wiedersehensfreude auch gleich, als es an die Abarbeitung der Tagesordnung ging. Hier war u. a. über den Jahresabschluss und die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2009 zu beschließen. "Wir befinden uns nicht nur in Deutschland in finanziell schwierigen Zeiten", so der Vorsitzende des Kuratoriums, Pater Dr. Bernd Werle SVD, "dies geht auch an der Stiftung nicht spurlos vorbei. Ich hoffe sehr, dass sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland möglichst schnell wieder entspannt und so auch zu einer Belebung der Spendenbereitschaft beiträgt. Das Kuratorium hatte - wie auch in den Jahren zuvor - jedenfalls keine Bedenken, dem Vorstand für das Jahr 2009 Entlastung zu erteilen."

 (Konsul Dr. Georg J. Claessens, Team der Babybörse St. Maria-Magdalena, Pater Dr. Bernd Werle SVD)

 

Kindernothilfe mit Arnold-Janssen-Preis der Stadt Goch ausgezeichnet - Präses Nikolaus Schneider als Laudator

(Goch, 24.01.2010) Im Rahmen der 4. Internationalen Gocher Gespräche wurde heute der mit 15.000 Euro dotierte "Arnold-Janssen-Preis der Stadt Goch" an die Kindernothilfe verliehen.

Der stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, würdigte in seiner Laudatio den couragierten Einsatz der Kindernothilfe gegen Kinderarmut, für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und ihrer Familien sowie die Durchsetzung von Kinderrechten.

Die Kindernothilfe gab bekannt, dass sie das Preisgeld für Projekte gegen den Kinderhandel einsetzen wird: Eine Hälfte des Geldes fließt in die Katastrophenhilfe in Haiti. Die andere Hälfte wird für ein Projekt gegen Tempelprostitution in Indien eingesetzt. "Nach dem Erdbeben in Haiti sind viele Kinder völlig recht- und hilflos. Sie brauchen jetzt ganz besonders unseren Schutz und unsere Aufmerksamkeit, um sie vor skrupellosen Geschäftemachern zu bewahren. Aber auch in Indien ist das schmutzige Geschäft mit Kinderhandel und Zwangsprostitution allgegenwärtig. Wir dürfen davor nicht die Augen verschließen", so Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe. "Deshalb nehmen wir den Arnold-Janssen-Preis dankbar entgegen und werden damit ein weiteres Zeichen gegen die Ausbeutung von Kindern in der Welt setzen."

Hintergrund: Mit dem Arnold-Janssen-Preis werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten oder Initiativen ausgezeichnet, die sich im Geiste des bedeutenden Gochers und Gründers des weltweit tätigen Steyler Missionswerkes, Arnold Janssen (1837 - 1909), besondere Verdienste erworben haben. Preiswürdig sind hervorragende Leistungen technischer, wirtschaftlicher, erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen Entwicklung und Lösung existentieller Armutsfragen, der Einsatz für das Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökumenischen und interreligiösen Dialog. Der nach der Heiligsprechung Arnold Janssens im Jahr 2003 ins Leben gerufene Arnold-Janssen-Preis war 2004 an die Gemeinschaft "Sant' Egidio", 2006 an das Hilfswerk "Kirche in Not" und 2008 an die Deutsche Hospiz Stiftung verliehen worden.

Mehr Informationen zu Preis, Preisträger und Tagung gibt es auch auf der Internetseite www.arnold-janssen.org.

Kontakt: Heike Kraemer, Tel.: 0 28 23/320-262


 

Haiti auch Thema bei den 4. Internationalen Gocher Gesprächen

Stiftungsvorsitzender Claessens hält Eröffnungsrede - Kaster: Beitrag des Konsuls zur Debatte um Liebfrauenkirche denkbar

Die Folgen der Erdbebenkatastrophe in Haiti werden auch Thema der am Samstag und Sonntag im Collegium Augustinianum Gaesdonck stattfindenden 4. Internationalen Gocher Gespräche sein. Mitarbeiter der Kindernothilfe, die mit dem diesjährigen Arnold-Janssen-Preis ausgezeichnet wird, haben im Krisengebiet inzwischen unter anderem eine komplette Notklinik errichtet.

"Auf die aktuelle Lage in Haiti werden wir im Rahmen der Talkrunde am Samstagabend eingehen", erklärt Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung. Einen zusätzlichen Vortrag habe man in dem seit langem feststehenden Programm bedauerlicherweise nicht mehr unterbringen können. "Mit allein sieben hochkarätigen Vorträgen, die diverse Facetten der Bedingungen ausleuchten, unter denen Kinder bei uns und in anderen Ländern aufwachsen, den Möglichkeiten zur Diskussion sowie den Reden rund um die Verleihung des Arnold-Janssen-Preises haben wir die zur Verfügung stehende Zeit bereits voll ausgeschöpft. Aber der TV-Journalist und langjährige ZDF-Moderator Ruprecht Eser hat uns versprochen, dafür zu sorgen, dass die aktuelle Lage in Haiti bei dem Talk, an dem für die Kindernothilfe Norbert Blüm und Auslandsvorstand Dietmar Roller teilnehmen sollen, zur Sprache kommen wird", so Kaster.

"Spannend dürfte sicher auch werden, ob der neue Vorsitzende der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung Konsul Dr. Johannes Georg Claessens sich in seiner Eröffnungsrede noch einmal zu der Debatte um die Liebfrauenkirche äußern wird", so Kaster. "Ich traue ihm das durchaus zu. Denn er verfolgt die Diskussionen um die Zukunft der Liebfrauenkirche sehr genau", so Kaster. In einem knappen Interview mit der Rheinischen Post hatte der gebürtige Gocher Claessens, der nach dem Abitur Volkswirtschaftslehre sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Wien studiert hatte und als Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender in nationalen und internationalen Unternehmen tätig war, Ende vergangener Woche erklärt, ihm gefalle die Idee eines Tausches der Immobilien Liebfrauen und Tertiarinnenkloster und angekündigt: "Sollte diese Idee verwirklicht werden, steht die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung gerne als Gesprächspartner für die weitere Nutzung der Kirche zur Verfügung."

"Ich halte es für denkbar, dass Konsul Dr. Claessens die Eröffnung der 4. Internationalen Gocher Gespräche auch nutzen will, um da noch einmal nachzulegen. In jedem Fall aber freut er sich auf die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit möglichst vielen Gocherinnen und Gochern", so Kaster weiter.

Die 4. Internationalen Gocher Gesprächen tragen den Titel: "Kinder - Was ist uns unsere Zukunft wert?" Die Experten, die im Verlauf der von Ruprecht Eser moderierten Tagung zu Wort kommen sollen, sind (in alphabetischer Reihenfolge):

- Dipl.-Erz.wiss. Wolfgang Bergmann, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie, Hannover; Bestseller-Autor und Mitglied der Expertenrunde der Zeitschrift "Familie und Co.";

  • Dr. Norbert Blüm, Botschafter der Kindernothilfe;
  • Dr. Reinald Eichholz, ehem. Kinderbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen;
  • Mechthild Maurer, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung ECPAT Deutschland e. V.;
  • Senait Mehari, Sängerin und Autorin, Hamburg;
  • Prof. Dr. Ludger Pries, Ruhr-Universität Bochum;
  • Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe, Duisburg;
  • Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, stellvertretender Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland (Laudatio);
  • Prof. Dr. Jürgen E. Schwab, Katholische Fachhochschule Freiburg;
  • Pastor Bernd Siggelkow, Gründer des christlichen Kinder- und Jugendwerks "Arche", Berlin;
  • Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, Duisburg

Wechsel des Vorsitzes im Stiftungsvorstand

Die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Das Kuratorium wählte am heutigen Gedenktag Arnold Janssens Herrn Konsul Dr. Johannes Georg Claessens in Steyl in dieses Amt.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende, Pfarrer Günter Hoebertz, bleibt der Stiftung als stellvertretender Vorsitzender erhalten. "Nach den bisherigen Erfahrungen erscheint es nur schwer möglich, in Goch und der näheren Umgebung ausreichend Zustiftungen zu akquirieren, um eine möglichst weit reichende Handlungsfähigkeit der Stiftung zu erreichen. Hierzu ist eine überregionale Positionierung unumgänglich, die jedoch eines möglichst bereits vorhandenen und breit gefächerten Netzwerkes bedarf", begründete Hoebertz seinen mit dem Kuratorium gemeinsam entwickelten Vorschlag.

An umfangreichen nationalen und internationalen Kontakten mangelt es dem neuen Vorstandsvorsitzenden indes aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit nicht. Konsul Dr. Johannes Georg Claessens wurde 1948 in Goch geboren und studierte nach dem Abitur Volkswirtschaftslehre sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Wien. Es folgten Tätigkeiten als Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender in nationalen und internationalen Unternehmen. Seit 2007 ist der mit dem Großen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnete Dr. Claessens zudem Honorarkonsul der Republik Lettland im Freistaat Bayern.

Konsul Dr. Georg Claessens: "Zwar lebe ich mit meiner Frau und meinen vier Töchtern im Raum München, bin jedoch nicht zuletzt aufgrund meiner hier lebenden Familienangehörigen mit meiner Heimatstadt Goch nach wie vor eng verbunden. Auch den Anliegen der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung fühle ich mich sehr nah, in der Vergangenheit habe ich bereits mehrfach die Internationalen Gocher Gespräche und die Arnold-Janssen-Tage besucht. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Möglichkeit, die Stiftungsarbeit mit Rat und Tat voranzubringen".

 

Der Vorsitzende des Kuratoriums und Provinzial der Steyler Missionare, Pater Dr. Bernd Werle SVD, dankte Pfarrer Günter Hoebertz für die "verdienstvolle Arbeit, die er in seinem Amt geleistet hat." Pater Dr. Werle: "Herrn Pfarrer Hoebertz gebührt großer Dank und Respekt insbesondere für sein Engagement, die Pfarrei St. Arnold Janssen an die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung heranzuführen und die kirchlichen Verbände aus Goch in das Programm der Arnold-Janssen-Tage mit einzubinden. Es freut mich, dass Pfarrer Hoebertz dieses Engagement auch weiterhin als stellvertretender Vorsitzender fortführen wird.


 

Armut, Ausbeutung und Gewalt

Mit dem Thema "Kinder" widmen sich die 4. Internationalen Gocher Gespräche dem existentiellen Zukunftsthema schlechthin

Goch/Duisburg. "Kinder - Was ist uns unsere Zukunft wert?" So lautet die provokante Frage, unter die die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung Goch die 4. Internationalen Gocher Gespräche gestellt hat. Die zweitägige Veranstaltung findet am 23./24. Januar 2010 in den Räumen des Collegium Augustinianum Gaesdonck in Goch statt.

"Kinder sind unsere Zukunft. Schon ein Blick auf den demografischen Wandel und die Lage der sozialen Sicherungssysteme zeigt, dass diese Zukunft nicht ungefährdet ist. Und weil das so ist, ist es völlig legitim, die Frage, was uns diese Zukunft wert ist, mit dem gebotenen Nachdruck zu stellen. Es ist deshalb auch notwendig, dass alle, die dazu in der Lage sind, sich bemühen, einen Beitrag dazu zu leisten, dass wir in einer globalisierten Welt zufrieden stellende Antworten auf diese existentielle Frage finden", begründet Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, die Themenwahl der 4. Internationalen Gocher Gespräche, in deren Rahmen der mit 15.000 Euro dotierte Arnold-Janssen-Preis an die Kindernothilfe verliehen wird.

Wie es gegenwärtig weltweit um diese Zukunft bestellt ist, verdeutlicht Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe mit Sitz in Duisburg, anhand einiger vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF erhobenen Daten: "Demnach lebt weltweit rund die Hälfte aller Kinder in Armut. Etwa 90 Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden unter Mangelernährung, 270 Millionen sind ohne jede Gesundheitsversorgung. 400 Millionen Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, 500 Millionen können keine sanitären Einrichtungen benutzen. 640 Millionen Kinder haben kein richtiges Dach über dem Kopf, mehr als 121 Millionen können keine Schule besuchen. Hunderttausende müssen als Kindersoldaten Krieg führen, zwei Millionen werden zur Zielscheibe sexueller Gewalt."

"Selbst in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland gibt es viel zu tun", ergänzt Kaster. "Bei uns leben bereits heute zehn Prozent aller Kinder in relativer Armut. Im Internationalen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten. Deshalb haben wir Experten gebeten, einzelnze Facetten der Thematik auszuleuchten und ihre Lösungsvorschläge zu präsentieren." Dabei erinnert der Stiftungsgeschäftsführer daran, "dass die Internationalen Gocher Gespräche ins Leben gerufen wurden, um die Diskussion über existentielle Zukunftsfragen zu fördern und Beiträge zu deren Lösung zu leisten. Bei dem Thema der 4. Internationalen Gocher Gespräche geht es diesmal nicht um eine dieser Zukunftsfragen, sondern um die Zukunft schlechthin", so Kaster.

"Ich freue mich, dass es der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung Goch gelungen ist, eine durchgängig so hochkarätig besetzte Tagung zu organisieren", erklärt Kindernothilfe-Vorstand Roller. Dass die Stiftung dabei selbst "sperrige Themen wie die Rekrutierung von Kindern und Soldaten, den Handel mit Kindern und den Sextourismus nicht aussparen will, ist mutig und verdient unsere Anerkennung. Schließlich halte ich es auch für bemerkenswert und keineswegs selbstverständlich, dass der nach einem katholischen Ordensgründer benannte Arnold-Janssen-Preis im Verlauf der Tagung einem evangelischen Hilfswerk verliehen werden soll. Bei der Kindernothilfe sehen wir darin nicht nur ein ganz besonderes Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit, sondern betrachten die Auszeichnung vor diesem Hintergrund auch als ein vorbildliches Beispiel gelebter Ökumene", so Roller weiter.

"Ich bin sehr angetan davon, dass die 4. Internationalen Gocher Gespräche erstmals auf dem Gelände der Schule stattfinden werden, die schon Arnold Janssen besucht hat", erklärt Hans-Georg Steiffert, Schulleiter des Collegium Augustinianum Gaesdonck. "Die damit verbundenen Mühen nehmen wir gerne auf uns. Denn es gibt wohl kaum ein anderes Thema, das so gut zu uns passt wie dieses. Kindern - wir sprechen bei uns natürlich von Schülerinnen und Schülern - eine ganzheitliche Bildung zu vermitteln, sie zu befähigen, ihren künftigen Lebensweg erfolgreich zu meistern und damit ein wichtiges Stück Zukunft mit zu ermöglichen, ist nun einmal die Profession, der wir uns hier verschrieben haben", so Steiffert weiter.

Anlage

Die Experten, die im Verlauf der vom renommierten TV-Journalisten Ruprecht Eser moderierten 4. Internationalen Gocher Gespräche zu Wort kommen werden, sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Dipl.-Erz.wiss. Wolfgang Bergmann, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie, Hannover; Bestseller-Autor und Mitglied der Expertenrunde der Zeitschrift "Familie und Co.";
  • Dr. Norbert Blüm, Botschafter der Kindernothilfe;
  • Dr. Reinald Eichholz, ehem. Kinderbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen;
  • Mechthild Maurer, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung ECPAT Deutschland e. V.,
  • Senait Mehari, Sängerin und Autorin, Hamburg
  • Prof. Dr. Ludger Pries, Ruhr-Universität Bochum;
  • Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe, Duisburg;
  • Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, stellvertretender Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland, (Laudatio);
  • Prof. Dr. Jürgen E. Schwab, Katholische Fachhochschule Freiburg;
  • Pastor Bernd Siggelkow, Gründer des christlichen Kinder- und Jugendwerks "Arche", Berlin;
  • Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender Kindernothilfe, Duisburg

Arnold Janssen inspiriert Gocher Geschäftsfrau: Erste Arnold Janssen-Uhr unterstützt Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung

"Zur wahren Klugheit gehört, die richtige Zeit abzuwarten", wusste Arnold Janssen schon 1901 einem seiner Mitbrüder im österreichischen Wien zu berichten. Über 100 Jahre später inspiriert die Zeit die Gocher Geschäftsfrau Beate Vondermans zu einer neuen Idee: sie möchte die erste Arnold Janssen-Armbanduhr herausgeben.

Der Gedanke sei ihr nicht zuletzt aufgrund der Nähe zum Geburtshaus des Heiligen gekommen, erzählt die Inhaberin des Geschäftes "Juwelier Wilke" in der Frauenstraße 13, die mit ihrer Familie im nächsten Jahr das 40-jährige Geschäftsjubiläum feiern kann. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie die Uhr entworfen und das Konterfei des Heiligen durch eine auf Ziffernblätter spezialisierte Firma exklusiv zeichnen lassen.

 

Herausgekommen sind je 4 Damen- und Herrenmodelle, die nicht nur vom Design, sondern auch preislich attraktiv sind. Die Gehäuse sind ausnahmslos aus hautverträglichem Titan. Wählen kann der Kunde zwischen einem Leder- oder einem Titanband und einem Modell "bicolour", bei dem sich Gold und Titan im Gehäuse wiederfinden. "Diese Modellvariante ist besonders für Personen interessant, die gerne Goldschmuck tragen", erklärt Beate Vondermans. Sie hat wirklich an alles gedacht und aucher der Verkaufspreis stimmt die Gocher Geschäftsfrau sehr zufrieden, "die Modelle mit Lederarmband kosten 49 €, die Titanvariante 69 €. Alle Modelle sind angenehm leicht, verfügen über ein robustes Mineralglas und sind bis 5 Bar wasserdicht. Ich bin selbst ganz begeistert von der Uhr."  

Begeistert zeigt sich auch Pfarrer Günter Hoebertz, Vorstandsvorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung und selbst bereits stolzer Besitzer einer Uhr: "Die Uhren sind sehr geschmackvoll und ein tolles Geschenk, nicht nur für Arnold Janssen-Begeisterte. Mindestens genauso freue ich micht aber auch für die Stiftung und das ihr gegenüber erbrachte Vertrauen". Die Freude ist berechtigt, denn Beate Vondermans hat sich spontan bereit erklärt, einen Teil des Verkaufserlöses (2,50 € je Uhr) der Stiftungsarbeit zukommen zu lassen.

 


Derbystar-Fußbälle rollen in Nigeria

Es ist geschafft! Nach einer fast 2-tägigen Reise und über 5.000 Flugkilometern konnte Professor Obiora Ike die von der Gocher Firma Derbystar gesponsorten Fußbälle nebst Zubehör im nigerianischen Enugu den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen. Strahlende Augen nahmen die Geschenke mit großer Freude entgegen, um gleich darauf das erste Match zu bestreiten. Natürlich durfte da das obligatorische Mannschaftsfoto auch nicht fehlen.

Einen ersten Test auf afrikanischem Boden haben die Fußbälle aus Deutschland damit bereits ein Jahr vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft bestanden.

Professor Ike hatte anlässlich der Arnold-Janssen-Tage den großen Wunsch der nigerianischen Kinder nach Fußbällen an die Gocher herangetragen. Daraufhin hatte sich die Firma Derbystar spontan bereit erklärt, aus ihrem Sortiment 10 Bälle nebst Luftpumpen und weiterem Zubehör zur Verfügung zu stellen. Nunmehr müssen die Kinder und Jugendlichen nicht mehr mit Blechdosen Fußball spielen.

      

 

 

 


 

Arnold-Janssen-Tage ermöglichen finanzielle Unterstützung zweier Projekte 

Die Arnold-Janssen-Tage machen es möglich: mit Hilfe der erzielten Erlöse können nun zwei Hilfsprojekte in Nigeria und im indischen Bundesstaat Orissa unterstützt werden.

Bereits seit 2007 unterstützt die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung im nigerianischen Enugu ein Projekt zur Selbsthilfe. In einem von Armut gekennzeichneten Stadtbezirk hilft die Stiftung bei der Sicherstellung der Wasserversorgung in einer Schule, in der Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung erhalten.

Die Einrichtung der Wasserversorgung erfolgt in zwei Phasen. In der 1. Phase wird das Regenwasser von den Gebäudedächern gesammelt; diese Phase konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden. In einem weiteren Schritt soll nun ergänzend aus dem nahe gelegenen Ogbete-Bach Oberflächenwasser aufbereitet, zunächst in Erdtanks und dann weiter in Hochtanks gesammelt werden.

Mit 1.000 € konnte die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung den Fortgang dieses Projektes unterstützen, für das insgesamt noch 65.000 € fehlen.

Während es in Nigeria um die Unterstützung eines vorbildlichen Projektes der Selbsthilfe geht, ist im indischen Bundesstaat Orissa Soforthilfe gefragt. Mitten im Weihnachstfest 2007 griffen radikale Hindus christliche Minderheiten und deren Geschäfte im Dorf Bamunigam an. Die Welle der Gewalt hielt mehrere Wochen an und keimte nach einer kurzen Ruhephase im August 2008 erneut auf. Es kam zu Angriffen, Vergewaltigungen und Plünderungen. Insgesamt wurden bei den Verfolgungen in Orissa 2007 und 2008 214 Kirchen, Kapellen und kirchliche Einrichtungen zerstört. 118 Menschen wurden getötet, 1.800 verletzt. 54.000 Menschen mussten in die Wälder flüchten, über 4.500 Familien haben ihre Häuser verloren und leben zum Teil bis heute in provisorischen Camps.

Mit umgerechnet gerade einmal 441 € kann in Orissa die Fertigstellung eines Einfamilienhauses sichergestellt werden. Knapp 70 € sind erforderlich, um einer Familie für einen Monat den Lebensunterhalt sicherzustellen. Mit 1.000 € konnte die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung auch dieses Projekt unterstützen.

Möchten auch Sie helfen, die Arbeit von Professor Ike in Nigeria und/oder Erzbischof Cheenath in Indien zu unterstützen? Gerne leiten wir Ihre Spende weiter, wenn diese unter dem Stichwort "Nigeria" oder "Indien" auf das Konto bei der Steyler Bank (BLZ 386 215 00) mit der Nummer 100 475 743 bei der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung eingeht. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!


Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung macht sich stark für Kinderrechte

Am 23. und 24. Januar 2010 wird er in Goch erneute verliehen: der mit 15.000 Euro dotierte Arnold-Janssen-Preis. Preisträger wird die Kindernothilfe mit Sitz in Duisburg sein. Bekanntlich engagiert sich die Kindernothilfe seit 50 Jahren mit über 1.000 Projekten in 28 Ländern für Kinder und Jugendliche, insbesondere in den Bereichen Schul- und Berufsbildung, Gesundheit, Ernährung, Armutsbekämpfung und Kinderrechte. Dabei wird nicht nur das einzelne Kind in Afrika, Asien oder Lateinamerika unterstützt, sondern die "Hilfe zur Selbsthilfe" erreicht auch Familien und Dorfgemeinschaften.

Die Kindernothilfe hat bereits angekündigt, mit dem Preisgeld ein Projekt gegen den Kinderhandel zu unterstützen. Die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung möchte jedoch nicht nur mit dem Preisgeld, sondern bereits jetzt die vorbildliche Arbeit der Kindernothilfe unterstützen. Aus diesem Grund haben der Preisträger und die Stiftung ein Projekt ausgesucht, das schon heute besonders gefördert werden soll.

Im südamerikanischen Chile gehen nur 1 Prozent der Kinder mit Autismus oder dem verwandten "Asperger-Syndrom" überhaupt zur Schule. Nach Angaben der UNESCO bleibt 90 Prozent der Kinder mit Behinderungen in Entwicklungsländern der Schulbesuch verwehrt. Werden Kinder eingeschult, so haben sie und ihre Familien mit vielen Vorurteilen und Schwierigkeiten im Schulalltag zu kämpfen. Kinder mit Autismus oder dem Asperger-Syndrom sind zwar in der Regel normal bis überdurchschnittlich intelligent, ihre Mitschüler reagieren jedoch oft aus Unverständnis und Ablehnung auf die für sie befremdlich wirkenden Verhaltensweisen der Kinder mit autistischen Behinderungen. "Die autistischen Kinder können aufgrund ihrer Behinderung wiederum die sozialen Zeichen für Ablehnung oder Sympathie nicht deuten, so dass sich Depressionen, soziale Isolierung, Leistungsabfall und familiäre Probleme einstellen", erläutert Michaela Dacken vom Lateinamerikanischen Referat der Kindernothilfe den Teufelskreis.

"Dabei kann eine integrative Lösung einfach herbeigeführt werden", weiß Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung. "Mit einer besonderen Förderung der betroffenen Kinder und einer verständnisvollen Behandlung durch ihre Mitschüler und Lehrer".

In einem Pilotprojekt möchte die Kindernothilfe die Integration von 15 Schülern und Jugendlichen aus wirtschaftlich armen Familien aus der Hauptstadt Santiago de Chile in 13 Regelschulen fördern. Dabei spielt die Aufklärung von Lehrern, Mitschülern und Familien eine besondere Rolle. So lässt sich eine die Integration der Kinder begünstigende Bildungsumgebung schaffen und zugleich eine Stärkung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten herbeiführen.

"Das Projekt wird mit sienen Aktivitäten nicht nur dazu beitragen, dass 15 Kinder mit Behinderung besser in die Schule integriert und gefördert werden, sondern es wird in den beteiligten Schulen und Stadtteilen der chilenischen Hauptstadt das Bewusstsein für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen erweitern", so Michaela Dacken von der Kindernothilfe.

"Damit leistet das Projekt einen vorbildlichen Beitrag zur Verwirklichung der Kinderrechte und der Rechte von Menschen mit Behinderungen, die in den jeweiligen UN-Konventionen formuliert sind", ergänzt Dr. Georg Kaster.

Auch für die Nachhaltigkeit ist gesorgt: Der Projektträger "Fundación Amenacer" wird sich vor Ort nach der Projektlaufzeit für eine Fortführung einsetzen und die erzielten Erfolge weiterführen.

Für die Durchführung des Projektes werden insgesamt 11.719,00 € benötigt, die sich aus den Personalkosten für eine/n Psychologin/en und eine/n Sozialarbeiter/in sowie Materialkosten zusammensetzen.

Ehrgeiziges Ziel ist es, den notwendigen Betrag bis zu den 4. Internationalen Gocher Gesprächen im Januar 2010 gesammelt zu haben.

Möchten auch Sie helfen, den Kindern mit Autismus und Asperger-Syndrom in Chile eine Schulausbildung zu ermöglichen? Gerne leiten wir Ihre Spende weiter, wenn diese unter dem Stichwort "Chile" auf das Konto bei der Steyler Bank (BLZ 386 215 00) mit der Nummer 100 475 743 der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung eingeht.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Geplante Aktivitäten

Es sollen eine Vielzahl von Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen, Eltern sowie Lehrern und Bildungseinrichtungen durchgeführt werden. Dazu gehören:

  • Information zu Asperger und Autismus;
  • pädagogische Beratung für Lehrer zum Umgang mit den Lernbedürfnissen der Kinder und Jugendlichen;
  • Anpassung des Lehrplans und der Leistungsbewertung an die Möglichkeiten der Schüler mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen;
  • Identifizierung der Lernbedürfnisse der einzelnen Schüler;
  • Entwicklung und Förderung der sozialen Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen;
  • Unterstützung der Kinder und Jugendlichen beim Lernen im Klassenverband, durch Fördermaßnahmen vor, während und nach dem Unterricht (incl. Sport- und Freizeitangebote für Kinder - mit und ohne Behinderungen in den Schulen);
  • Begleitung und systematische Evaluierung des Lernprozesses der Kinder und Jugendlichen;
  • Einzelgespräche, Gruppentreffen und Workshops mit den Eltern, um die Bedürfnisse ihrer Kinder und den Lernprozess in der Schule zu analysieren;
  • Aufbau von Unterstützungsnetzwerken und Kooperationen mit anderen Institutionen;
  • Bewusstseinsbildung in den Stadtteilen zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens;
  • Das Therapiezentrum verweist die Eltern an die öffentlichen, medizinischen und sozialen Dienstleister, die ihren Kindern zur Verfügung stehen.

Das Asperger-Syndrom

Kinder mit "Asperger-Syndrom" sind in der nicht-sprachlichen Kommunikation eingeschränkt, z. B. was das In-die-Augen-Schauen angeht. Ihnen fällt es außerdem schwer, Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen und Vergnügen, Interessen oder Errungenschaften mit anderen zu teilen. Deutlich mehr Jungen als Mädchen haben das "Asperger-Syndrom". Laut Weltgesundheitsorganisation ist die eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Diese gehört zu den autistischen bzw. psychischen Behinderungen.

Autismus

Unter Autismus versteht man eine lebenslange, bis heute nciht heilbare psychische Behinderung, bei der Beeinträchtigungen der sozialen Kommunikation, der emotionalen Entwicklung und der sprachlichen Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. "Insel-Begabungen", wie im Film "Rain Man" gezeigt, sind selten, gehören jedoch auch zu den autistischen Behinderungen.


 

Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung Goch:

"Der Arnold-Janssen-Preis 2010 wird nach der Entscheidung des unabhängigen, 13-köpfigen Preisgerichtes, dem Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören, an die Kindernothilfe verliehen.

Mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe wollen wir als Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung einen spürbaren Beitrag zu dem leisten, was Arnold Janssen heute wichtig wäre. Unsere Stiftung wurde 2007 gegründet, um Dialog und Versöhnung zu fördern, Notleidenden zu helfen und Benachteiligten eine Chance zu geben.

Der wichtigste Schwerpunkt der Aktivitäten der Stiftung ist deshalb die Verleihung des Arnold-Janssen-Preises; mit dem Preisgeld sollen hervorragende Leistungen technischer, wirtschaftlicher, erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen Entwicklung und Lösung existenzieller Armutsfragen, der Einsatz für das Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökumenischen und interreligiösen Dialog ausgezeichnet werden. Dabei ist es mir wichtig zu betonen, dass mit dem Arnold-Janssen-Preis nicht nur die Arbeit solcher Initiativen gewürdigt, sondern mit dem Preisgeld auch unmittelbar ihr positives Tun weiter gefördert wird.

Und dazu zählt ganz sicher der tatkräftige Einsatz der Kindernothilfe für die schwächsten und schutzbedürftigsten Mitglieder einer jeden Gesellschaft - die Kinder.

Weltweit leben Millionen Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie leiden unter Mangelernährung und fehlender Gesundheitsversorgung. Sie haben kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu Bildung. Sie werden als Kindersoldaten und Sexsklaven auf das Schändlichste missbraucht. Mit vorbildlichen Projekten trägt die Kindernothilfe dazu bei, die Not vieler dieser Kinder zu lindern und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der 4. Internationalen Gocher Gespräche statt. Dabei handelt es sich um eine Experten-Tagung, die ins Leben gerufen wurde, um die Diskussion über existenzielle Zukunftsfragen anzustoßen und Beiträge zu deren Lösung zu leisten. Dies trifft dieses Mal verschärft zu:

Die 4. Internationalen Gocher Gespräche widmen sich dem Zukunftsthema schlechthin; sie stehen unter dem Motto "Kinder - Was ist uns unsere Zukunft wert?" und finden am 23./24. Januar 2010 in der Geburtsstadt Arnold Janssens in Goch statt. Damit geht es ebenso wie bei der Arbeit des jetzigen Preisträgers gewissermaßen erstmals um die Zukunft selbst, um unser aller Zukunft.


 

Kindernothilfe erhält mit 15.000 Euro dotierten Arnold-Janssen-Preis 2010 / Preisgeld fließt in Projekte gegen Kinderhandel

(Goch/Duisburg, 16. Juni 2009) Der Arnold-Janssen-Preis 2010 geht an die weltweit tätige Kindernothilfe. Dies gaben der Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dr. Georg Kaster, Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe, und Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung heute bei einem Pressegespräch am Sitz der Kindernothilfe in Duisburg bekannt. Den Preis in Höhe von 15.000 Euro setzt die Kindernothilfe für Projekte gegen den Kinderhandel ein.

"Mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe wollen wir einen spürbaren Beitrag zu dem leisten, was Arnold Janssen heute wichtig wäre. Und dazu zählt ganz sicher der tatkräftige Einsatz für die schwächsten und schutzbedürftigsten Mitglieder einer jeden Gesellschaft - die Kinder", so Dr. Georg Kaster, Stiftungsgeschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätstiftung. "Weltweit leben Millionen Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie leiden unter Mangelernährung und fehlender Gesundheitsversorgung. Sie haben kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu Bildung. Sie werden als Kindersoldaten und Sexsklaven auf das Schändlichste missbraucht. Mit vorbildlichen Projekten trägt die Kindernothilfe dazu bei, die Not vieler dieser Kinder zu lindern und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern", so Kaster weiter.

Der Auslandsvorstand der Kindernothilfe zeigte sich erfreut. "Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung unsere Arbeit mit diesem Preis auszeichnet. Dafür sagen wir aufrichtig Dank. Wir haben entschieden, das Preisgeld in Höhe von 15.000 € für Projekte zu verwenden, die dem Kinderhandel den Kampf ansagen", erklärte Dietmar Roller.

Der Steyler Missionar Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung und langjähriger Rektor des Mutterhauses der Steyler Missionare, sagte: "Ich freue mich ganz besonders darüber, dass die Wahl des unabhängigen Preisgerichtes auf die Kindernothilfe gefallen ist und ich bin sicher, dass auch Arnold Janssen mit der Wahl des neuen Preisträgers sehr zufrieden ist."

Die Preisverleihung findet im Rahmen der "IV. Internationalen Gocher Gespräche" statt. Die hochkarätig besetzte Experten-Tagung trägt den Titel "Kinder - Was ist unsere Zukunft wert?" und findet am 23./24. Januar 2010 in der Geburtsstadt Arnold Janssens in Goch statt.

Über die Kindernothilfe:

Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht sie über 568.000 Mädchen und Jungen in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die Förderung, die in erster Linie über Patenschaften geschieht, ist in der Regel ganzheitlich: Die Projekte berücksichtigen neben schulischer und beruflicher Ausbildung immer die Komponenten Gesundheit und Ernährung. Durch die Spenden wird nicht nur das einzelne Kind unterstützt, sondern auch Familien und die Dorfgemeinschaft profitieren.

Über den Arnold-Janssen-Preis:

Mit dem mit 15.000 Euro dotieren Preis zeichnet die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung seit dem Jahr 2004 alle zwei Jahre Persönlichkeiten oder Initiativen aus, die sich im Geiste des bedeutenden Gochers und Gründers des Steyler Missionswerkes Arnold Janssen, besondere Verdienste erworben haben. Preiswürdig sind laut dem Preisstatut "hervorrangende Leistungen technischer, wirtschaftlicher, erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen Entwicklung und Lösung existentieller Armutsfragen, der Einsatz für das Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökumenischen und interreligiösen Dialog." Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges, 13-köpfiges Preisgericht, dem neben Vertretern der Stadt Goch und des Steyler Missionswerkes auch zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Sant' Egidio (2004), Kirche in Not (2006) und Deutsche Hospiz Stiftung (2008).

Fotomaterial zum Pressetermin unter http://www.kindernothilfe.de/

Kontakt:

Angelika Böhling, stellv. Pressesprecherin, Pressestelle, Tel.: (02 03) 77 89-2 42

Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dietmar Roller, Auslandsvorstand Kindernothilfe, in der Geschäftsstelle der Kindernothilfe in Duisburg. Foto: Krämer

Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dietmar Roller, Auslandsvorstand Kindernothilfe, in der Geschäftsstelle der Kindernothilfe in Duisburg. Foto: Krämer

 


 

Arnold-Janssen-Preis 2010 geht an die Kindernothilfe

Der mit 15.000 Euro dotierte Arnold-Janssen-Preis geht im kommenden Jahr an das Hilfswerk Kindernothilfe mit Sitz in Duisburg. Die Preisverleihung soll im kommenden Jahr im Rahmen der IV. Internationalen Gocher Gespräche stattfinden. Einzelheiten werden am kommenden Dienstag (16. Juni 2009) bekannt gegeben.

Der Arnold-Janssen-Preis zeichnet Institutionen und Persönlichkeiten aus, die sich im Geiste Arnold Janssens, Gründer des Steyler Missionswerkes, Verdienste erworben haben.


 

Kinderrallye an den Arnold-Janssen-Tagen lockt mit attraktiven Preisen

Rätselfreunde aufgepasst! Wer kreativ ist, sein Wissen über Arnold Janssen testen und sich auf die Suche nach passenden Antworten in Goch begeben möchte, der ist bei der großen Kinderrallye während der Arnold-Janssen-Tage genau richtig. Gestartet wird am Samstag, dem 06. Juni 2009, um 14.30 Uhr an der Bühne auf dem Kirchplatz der St. Maria Magdalena Kirche. Spätestens um 17.00 Uhr müssen die Fragebögen wieder zurückgegeben werden, um am Sonntag nach dem Auftritt des Zauberpaters gegen 14.45 Uhr an der Siegerehrung teilzunehmen.

Jedes Kind, das an der Rallye teilgenommen hat und seinen Fragebogen rechtzeitig zurückgegeben hat, erhält eine Belohnung. Unter allen Teilnehmern werden zudem die 10 besten Beiträge prämiert und die Liste der Preise kann sich sehen lassen. Als erster Preis winkt ein ipod von der Firma Thonnet. Damit ist aber nicht genug: für die nächste Paddeltour hat die Firma Sport Matern ein Schlauchboot zur Verfügung gestellt, mit dem der zweitbeste Beitrag der Kinderrallye honoriert wird. Auf den folgenden Plätzen gibt es u. a. attraktive Gutscheine für ein Spielzeuggeschäft und eine Eisdiele zu gewinnen. Zudem hat die Buchhandlung Völcker Einkaufsgutscheine bereitgestellt. Mitmachen lohnt sich also!



Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung sammelt für Hilfsprojekte in Afrika und Indien

Bei den Arnold-Janssen-Tagen 2009, die von der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung gemeinsam mit der Pfarrgemeinde St. Arnold Janssen vom 5. - 7. Juni veranstaltet werden, soll viel, aber nicht nur gefeiert werden. Mit den Erlösen, die bei verschiedenen Attraktionen im Verlauf der Arnold-Janssen-Tage erzielt werden, sollen zwei Hilfsprojekte in Nigeria und im indischen Bundesstaat Orissa unterstützt werden.

"Die Arnold-Janssen-Tage sollen ein Fest für Groß und Klein, für alle Gocher sowie die Pilger aus nah und fern werden. Bei aller Freude wollen wir aber auch die nicht vergessen, die weniger Grund zum Feiern haben", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Pastor Günter Hoebertz. "Deswegen wollen wir zwei Hilfsprojekte unserer Gäste aus Afrika und Indien mit den Erlösen der Arnold-Janssen-Tage unterstützen."

In Nigeria geht es um die Sicherstellung der Wasserversorgung einer technischen Schule in einem von Armut gekennzeichneten Stadtbezirk Enugus. Hier hat die Diözese in Zusammenarbeit mit einheimischen und ausländischen Partnern vor einigen Jahren eine Schule errichtet, in der Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung erhalten.

Für Kinder in Nigeria, zumal aus armen Familien, ist die Aussicht, später arbeitslos zu werden, nahezu gewiss. Nigeria ist der bevölkerungsreichste Staat Afrikas. Mehr als 70 Prozent der rund 130 Millionen Menschen leben unterhalb der international definierten Armutsgrenze (d. h. sie haben weniger als 1 US-$ pro Kopf und Tag zum Leben). Laut der OECD zählte Nigeria zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit, Analphabetismus und Landflucht kennzeichnen das Land. Hauptgrund der immensen Arbeislosigkeit ist ein Mangel an beruflicher Ausbildung. Wer das "Glück" hat, ein Handwerk erlernen zu können, findet in Nigeria auch Arbeit.

Die 2003 gegründete Schule ist ausgelegt auf 250 Ausbildungsplätze für Jugendliche ab 17 Jahren aus armen Familien. Als Ausbildungs-Sparten werden angeboten: Schweißen und Metallverarbeitung, Kfz-Mechanik und -Elektrik, Blechverarbeitung und Karosseriereparaturen, Elektroinstallation/Elektronik, Klimatechnik, Zimmerei/Schreinerei und Kunsthandwerk (z. B. Keramik).

Den laufenden Unterhalt kann die Schule bereits dank eigener Fertigung selbst bestreiten. Örtliche Handwerksbetriebe und andere Unternehmen übernehmen nicht nur Absolventen der Schule, sondern erteilen dieser auch Zulieferungsaufträge.

Während es in Nigeria um die Unterstützung eines vorbildlichen Projektes der Selbsthilfe geht, ist im indischen Orissa Soforthilfe gefragt. Mitten im Weihnachtsfest 2007 griffen radikale Hindus gezielt christliche Minderheiten und ihre Geschäfte in Bamunigam an, einem Dorf im indischen Bundesstaat Orissa. Die Welle der Gewalt hielt mehrere Wochen an und keimte nach einer kurzen Ruhephase im August 2008 erneut auf. Es kam zu Angriffen, Zerstörungen, Vergewaltigungen und Plünderungen. Insgesamt wurden bei den Verfolgungen in Orissa 2007 und 2008 214 Kirchen, Kapellen und kirchliche Einrichtungen zerstört. 118 Menschen wurden getötet, 1.800 verletzt. 54.000 Menschen mussten in die Wälder flüchten, wo sie zum Teil bis heute in provisorischen Camps leben.

Zur Unterstützung des afrikanischen und indischen Projektes wird der international bekannte und vielfach ausgezeichnete Kantor Stefan Palm am Sonntag, 07.06.2009, um 16.00 Uhr, ein Orgelkonzert in der St. Maria Magdalena Kirche geben.

"Wir freuen uns, dass wir mit den Arnold-Janssen-Tagen einen kleinen Beitrag zur Linderung der großen Not leisten können, welche die Landsleute unserer Gäste täglich leiden", so Hoebertz.

An den diesjährigen Arnold-Janssen-Tagen werden unter anderem Erzbischof Raphael Cheenath, ein Steyler Missionar, dessen Diözese in Orissa liegt, und der Generalvikar der Diözese Enugu, Professor Obiora Ike, teilnehmen.

Die diesjährigen Arnold-Janssen-Tage bestehen wieder aus einem bunten Mix mit viel Spiritualität, Kultur und Begegnung. Anders als in den Vorjahren wird es in diesem Jahr zusätzlich noch ein umfangreiches Bühnenprogramm geben.



 

Buntes Kinder- und Familienprogramm zu den Arnold-Janssen-Tagen

Habt ihr Lust, Euer Gesicht wie eine Katze oder einen Löwen schminken zu lassen, Euer Talent beim Tanzen oder Trommeln unter Beweis zu stellen oder nach einer Runde auf der Hüpfburg einem lustigen Pater beim Zaubern zuzusehen? Dann seid ihr bei den Arnold-Janssen-Tagen ganz richtig.

Vom 06. bis 07. Juni 2009 bieten die Arnold-Janssen-Tage nämlich wieder ein buntes Programm für Kinder jeder Altersklasse.

Am Samstag und Sonntag stehen allen interessierten Kindern in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Hüpfburg, das Mal- und Bastelzelt sowie das Schminken zur Verfügung. In der gleichen Zeit können Rätselfreunde ihr Wissen über Arnold Janssen, die Gocher Pfarrgemeinde und die Bibel unter Beweis stellen. Um 11.00 Uhr und 13.00 Uhr gilt es dann, sein Talent in Kalligrafie, Tanz und Trommeln zu entdecken. Wer Lust hat, kann die Ergebnisse des Tanz- und Trommelworkshops mit den anderen Teilnehmern am Sonntag ab 15.00 Uhr dann auf der Bühne vorstellen.

Rockig wird es am Samstag um 13.30 Uhr. Für Kinder im Alter von 4 - 99 Jahren heißt es dann "mitmachen" bei Heiner Rusche und seiner Rockmusik. Anschließend könnt ihr in einer Kinderralley ab 14.30 Uhr Euer Wissen über Arnold Janssen und seine Geburtsstadt Goch testen. Es warten tolle Preise!

Das Ende des Kinderprogramms am Samstag gestalten Hille Pupille mit ihrem Theaterstück "Voll drauf". Mit farbenfrohen Großfiguren und fetziger Musik wird die Geschichte von Kater Felix erzählt, der auf seinem Bauernhof zunächst einen ganz besonders schlechten Tag erwischt zu haben scheint.

Am Sonntag Mittag wird es um 14.00 Uhr "zauberhaft". Habt Ihr schon einmal einen Pater gesehen, der Menschen schweben lassen kann? Vielleicht habt ihr aber auch Lust, einmal genauer hinzusehen, wie eigentlich der Trick mit den Ringen funktioniert? Es wird jedenfalls sehr spannend und lustig obendrein.

Wenn ihr an der Kinderralley am Samstag teilgenommen habt, dann solltet ihr Euch auch die Zauberkunst von Pater Bickel in jedem Fall ansehen, denn im Anschluss an seine Aufführung werden die Sieger der Kinderralley mit tollen Preisen prämiert.

Alle Veranstaltungen finden auf dem Kirchplatz vor der St. Maria Magdalena Kirche statt und der Eintritt ist frei.

Natürlich könnt ihr auch Mama, Papa, Oma, Opa und den ganzen Rest der Familie mitbringen, denn die Arnold-Janssen-Tage bieten auch in diesem Jahr wieder interessante Programmpunkte für jeden.

Hier eine Auflistung des Programms:

Samstag, 06. Juni 2009

10.00 - 17.00 Uhr    Hüpfburg, Spielzelt, Kinderschminken, Quiz für alle Altersklassen

11.00 Uhr               Workshops (Kalligrafie, Tänze, Trommeln)

13.00 Uhr               Workshops (Kalligrafie, Tänze, Trommeln)

13.30 Uhr               Rockmusik für Kinder mit Mitmachprogramm, Heiner Rusche (4 - 99 Jahre)

14.30 Uhr               Kinder-Rallye: "Auf den Spuren von Arnold Janssen durch Goch mit tollen Preisen

16.00 Uhr               "Voll drauf", Theaterstück von Hille Pupille (für Kinder ab 6 Jahren)

Sonntag, 07.06.2009

10.00 - 17.00 Uhr    Hüpfburg, Spielzelt, Kinderschminken, Quiz für alle Altersklassen

14.00 Uhr               "Der Zauberpater", Magisches mit Pater Hermann Bickel, SVD

anschließend Siegerehrung Kinder-Rallye

15.00 Uhr               Auftritt/Vorführung Workshops Trommeln und Tanzen

Alle Veranstaltungen finden auf dem Kirchplatz vor St. Maria Magdalena statt.

Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei.



 

Arnold-Janssen-Tage 2009: „Das Programm braucht keinen Vergleich zu scheuen“

Im Jahr des 100. Todestages des hl. Arnold Janssen werden nicht nur viele prominente, überregional bekannte Gäste erwartet. Auch Gocherinnen und Gocher haben sich aktiv an der Programmgestaltung beteiligt



Goch. „Nach den Programmen der vergangenen Jahre lag die Meßlatte so hoch, dass wir sicher unter ihr auch bequem hätten durchspazieren können. Am Ende ist es uns aber, denke ich, dennoch gelungen, ein ebenso interessantes wie abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, das keinen Vergleich zu scheuen braucht“, erklärte Günter Hoebertz, Vorsitzender der Arnold Janssen Solidaritätsstiftung und Pastor der Pfarrei St. Arnold Janssen in Goch bei der Vorstellung des Programm-Flyers der Arnold-Janssen-Tage 2009.

„Natürlich haben sich die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung und die Pfarrei St. Arnold Janssen als Ausrichter der Arnold-Janssen-Tage im Jahr des 100. Todestages des Hl. Arnold Janssen viel Mühe gegeben, ein ansprechendes Programm zu präsentieren. Richtig ist aber auch: Ohne die Bereitschaft vieler Gocherinnen und Gocher, auch aktiv am Programm der Arnold-Janssen-Tage mitzuwirken, wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen“, ergänzt Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung.

Die Arnold-Janssen-Tage finden in diesem Jahr vom 5. bis 7. Juni statt. Erstmals gibt es neben festlichen Gottesdiensten, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen auch ein komplettes Bühnenprogramm im Rahmen des „Forums der Begegnung“.

„Ich finde es großartig, dass das Bühnenprogramm nicht nur von auswärtigen Künstlern wie dem Musiker Heiner Rusche, der Schauspieltruppe ‚Hille Pupille’ oder dem Zauberpater Hermann Bickel bestritten wird, sondern auch der Kolpingchor, die Kirchenchöre St. Maria Magdalena und Liebfrauen sowie die Bigband des Bischöflichen Gymnasiums und Internats Collegium Augustinianum Gaesdonck, die ‚Grandma’s Livingroom Foundation’ mit von der Partie sein werden“, so Hoebertz.

Auch der von TV-Moderator Stephan Kulle (ZDF/Phönix) moderierte Talk-Abend mit vielen prominenten Gästen wird von Schülerinnen und Schülern der Gaesdonck musikalisch gestaltet.

„Neu sind auch die von Steyler Patres und Seminaristen veranstalteten Workshops. Die Teilnehmer der Workshops können hier chinesische Schriftzeichen, indonesische Tänze oder Trommeln erlernen und so während der Arnold Janssen Tage auch selbst aktiv zu werden“, erklärt der Stiftungsvorsitzende.

„Bei der Gestaltung des Programms haben wir uns von drei Gedanken leiten lassen. Erstens: Die einzelnen Punkte sollten nach Möglichkeit einen Bezug zum Rahmenthema Mission haben. Zweitens: Sie sollten Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen ansprechen. Und drittens: Sie sollten in der Mehrzahl familientauglich sein“, so Hoebertz.

„Sicher erfüllt nicht jeder Programmpunkt alle Kriterien gleichzeitig. Das geht auch gar nicht. Aber ich denke, insgesamt wird schon sehr deutlich, dass uns diese Kriterien bei der Zusammenstellung des Programms geleitet haben. Nun hoffen wir natürlich, dass das Programm in und außerhalb Gochs gut aufgenommen wird“.

Das detaillierte Programm finden Sie unter "Downloads".





17.03.2009

Informativer Sammelband dokumentiert »3. Internationale Gocher Gespräche«

Staatsminister Hermann Gröhe stellt das Buch in Berlin im Presse-zentrum des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vor



Alle wünschen sich ein »menschenwürdiges« Sterben. Aber wann ist Sterben »menschenwürdig«? Die Angst vor unerträglichen Schmerzen lässt viele Menschen sorgenvoll auf ihr Lebensende schauen. Und die Unsicherheit, was genau »Sterbehilfe« ist und was nicht, beschäftigt viele. Was darf ein Arzt tun, was darf er unterlassen? Wie kann man selbst durch sogenannte »Patientenverfügungen« Einfluss auf eine »menschenwürdige« medizinische Behandlung am Lebensende nehmen?

Die im Juni 2007 gegründete Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung in Goch hat wichtige Klärungen zum Thema Sterbehilfe beigetragen mit einem vielbeachteten Kongress Ende Mai 2008: den »3. Internationalen Gocher Gesprächen«. Jetzt sind die informativen und nachdenklich stimmenden Vorträge von namhaften Ärzten, Juristen, Politikern, Seelsorgern und Philosophen als Buch-Dokumentation unter dem Titel »Sterben – an der oder durch die Hand des Menschen?« im Dialogverlag Münster erschienen.

„Sterben und Tod sind Teil des Lebens. Wir alle wissen, dass das Leben endlich ist. Dennoch befassen wir uns öffentlich meistens nur mit dem Thema Tod, wenn er durch Gewalt und ohne Vorbereitung Menschen - wie letzte Woche in Winnenden – aus unserer Mitte reißt. Das Lebensende durch Alter oder Krankheiten findet dagegen im Verborgenen statt“, so Staatsminister bei der Bundeskanzlerin Hermann Gröhe MdB heute bei der Präsentation des Buches „Sterben - an der oder durch die Hand des Menschen?“ im Pressezentrum des Pres-se- und Informationsamtes der Bundesregierung. Viele Betroffene hätten das Gefühl, dass sie mit all den mit dem Sterben im Zusammenhang stehenden Fragen allein gelassen würden. Gröhe: „Sicher ist es nicht Aufgabe der Politik, den Menschen vorzuschreiben, wie sie leben sollen. Und es kann auch nicht Aufgabe der Politik sein, ihnen vorzuschreiben, wann und wie sie sterben sollen. Aber es ist sehr wohl Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass Menschen die Notlagen, in die ihre Mitmenschen geraten können, nicht schamlos für sich und ihre Ziele ausnutzen. Und die Politik sollte dazu beitragen, dass der Wunsch, sich selbst das Leben zu nehmen, erst gar nicht aufkommt.“

Der CDU-Politiker aus Neuss zeigte sich erfreut, dass die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung diese Themen daher ins Zentrum der von ihr veranstalteten „III. Internationalen Gocher Ge-spräche“ gerückt habe. Besonders begrüßte er die Entscheidung der Stiftung, die Deutsche Hospiz Stiftung mit dem „Arnold-Janssen-Preis“ auszuzeichnen, der alle zwei Jahre im Rahmen dieser Tagung vergeben wird und mit 15.000 Euro dotiert ist. Damit werde die Arbeit der Deutschen Hospiz Stiftung, die unter dem Leitmotiv „Weil Sterben auch Leben ist“ steht, besonders gewürdigt. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Thema biete

Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der mit dem Arnold Janssen Preis ausgezeich-neten Deutschen Hospiz Stiftung, appellierte an die Politik, den „Rationalisierungsdruck im Gesundheitswesen nicht auf Kosten der Schwerstkranken und Sterbenden real werden zu lassen“. „Gegen das Töten kann man sich langfristig nur dann erfolgreich wehren, wenn das Begleiten gefördert wird. Nur die konkrete Verbesserung der Bedingungen am Lebensende kann den Menschen die fehlende Zuversicht geben. Ohne diese werden sich der auch in Deutschland auf dem Vormarsch befindliche assistierte Suizid und die Tötung auf Verlangen nicht aufhalten lassen. Unsere Gesellschaft braucht das Vertrauen in das Funktionieren ihrer Sicherungssysteme“, so Brysch weiter.

Die Buchhandlung „Am Markt“ in Goch bietet das von Dr. Georg Kaster im Auftrag der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung herausgegebene Buch ab heute auf einem Büchertisch an. Es kann darüber hinaus auch in jeder Buchhandlung mit den folgenden Daten bestellt werden:


»Sterben – an der oder durch die Hand des Menschen?«
Paperback, 264 Seiten
ISBN 978-3-937961-99-6
Dialogverlag Münster
9,80 Euro






12.03.2009

Arnold-Janssen-Tage 2009: Noch mehr Prominenz in Goch

Auch Erzbischof Ludwig Schick, TV-Moderator und Bestseller-Autor Stephan Kulle und Obiora Ike, Generalvikar der nigerianischen Diözese Enugu, kommen zu den diesjährigen Arnold-Janssen-Tagen nach Goch.

Goch. „Besondere Arnold-Janssen-Tage“ hatte Günter Hoebertz, Vorsitzender der Arnold- Janssen-Solidaritätsstiftung und Pastor der Pfarrei St. Arnold Janssen in Goch, versprochen.

Und er wird wohl Recht behalten. Nachdem mit Generalsuperior Pater Antonio Pernia SVD (Rom), Erzbischof Raphael Cheenath SVD (Bhubaneshwar, Indien) und „Zauberpater“ Hermann Bickel SVD (Sankt Augustin), bereits drei prominente Steyler Missionare zu den Arnold-Janssen-Tagen vom 5. bis 7. Juni nach Goch kommen werden, kann die Arnold- Janssen-Solidaritätsstiftung nun erneut hohen Besuch melden.

So wird der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick während der Arnold-Janssen-Tage in Goch einem feierlichen Pontifikalamt vorstehen. In der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) leitet der Oberhirte der Erzdiözese Bamberg die Kommission Weltkirche, die auch die Arbeit der katholischen Hilfswerke Adveniat, Missio, Miseror und Renovabis koordiniert.

Hoebertz: „Die Arnold-Janssen-Tage sind auch eine Möglichkeit, um in Deutschland eine Idee davon zu bekommen, was es heißt, Mitglied einer Weltkirche zu sein. Daher freue ich mich sehr, dass mit Erzbischof Schick zugleich der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der DBK den weiten Weg von Bamberg nach Goch auf sich nimmt, um im Jahr des 100. Todestages des Heiligen Arnold Janssen mit uns Eucharistie zu feiern.“

Mit dem TV-Moderator (ZDF, Phönix) und Bestseller-Autor Stephan Kulle kommt ein Journalist nach Goch, der Fernsehgeschichte geschrieben hat. Am 19. April 2005 erfuhr der sympathische Theologe, der ursprünglich Priester werden wollte, als einziger - Minuten vor der offiziellen Verkündigung - von der Wahl Benedikt XVI. zum Papst und ging mit dieser Sensation vorzeitig auf Sendung. Während der Arnold-Janssen-Tage wird er nicht nur aus seinem Buch „Warum wir wieder glauben wollen“ lesen, sondern auch einen Talkabend mit dem Titel „Missionare im Gespräch“ in der Aula des Collegium Augustinianum Gaesdonck moderieren.

„Wir sind natürlich sehr froh und auch ein wenig stolz, dass mit Stephan Kulle einer der bestinformiertesten Vatikan-Kenner nach Goch kommt“, verrät Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung.

Mit Obiora Ike, Generalvikar der nigerianischen Diözese Enugu, kommt schließlich fast schon ein „alter Bekannter“ nach Goch. Auch er wird einen der feierlichen Gottesdienste während der Arnold-Janssen-Tage leiten und zudem über den Missionsauftrag der Christen referieren. „Vor zwei Jahren hat Monsignore Ike mit seiner herzlichen, optimistischen und unkonventionellen Art die Herzen vieler Gocher im Sturm erobert. Ihm selbst muss es hier auch gut gefallen haben. Denn er war trotz einer wahren Fülle von Terminen sofort bereit, wieder nach Goch zu kommen“, berichtet Kaster.







06.03.2009

Arnold-Janssen-Tage 2009: „Es werden besondere Tage“

Im Jahr des 100. Todestages des hl. Arnold Janssen werden viele prominente Gäste erwartet, u. a.: Der Generalsuperior der Steyler, ein Erzbischof aus Indien und ein „Zauberpater“


Goch. „Es werden besondere Arnold-Janssen-Tage“ verspricht Günter Hoebertz, Vorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung und Pastor der Pfarrei St. Arnold Janssen in Goch.

So kündigt Hoebertz an, dass in diesem Jahr erstmals der Generalsuperior der Steyler Missionare, Pater Antonio Pernia SVD aus Rom nach Goch kommen werde, um an den Arnold-Janssen-Tagen teilzunehmen. Die Arnold-Janssen-Tage finden in diesem Jahr vom 5. bis 7. Juni statt.

„Wir haben uns schon mehrfach darum bemüht, den obersten Steyler Missionar nach Goch zu holen. Schön, dass es uns ausgerechnet in dem Jahr gelungen ist, in dem in der ganzen Welt des 100. Todestages des heiligen Arnold Janssen gedacht wird“, ergänzt Stiftungsgeschäftsführer Dr. Georg Kaster.

Sein Kommen zugesagt hat auch Erzbischof Raphael Cheenath SVD. Der Oberhirte der indischen Diözese Bhubaneshwar wird während der Arnold-Janssen-Tage einen Festgottesdienst zelebrieren und über die Christenverfolgung in seinem Land informieren. Die im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt Bhubaneshwar ist die Hauptstadt des heutigen indischen Bundesstaates Orissa. Sie beherbergt mehrere hundert Hindu-Tempel und gilt als Zentrum des Shiva-Kultes.

Besonders werden die diesjährigen Arnold-Janssen-Tage aber auch aus einem anderen Grund. „Nachdem sich die Stadt Goch als Veranstalter der Arnold-Janssen-Tage zurückgezogen hat, werden die diesjährigen Festtage von der Arnold-Janssen Solidaritätsstiftung und der Pfarrei St. Arnold Janssen ausgerichtet“, erklärt Hoebertz. „Natürlich ist da eine ganze Menge zusätzlicher Arbeit auf uns zugekommen. Aber wir liegen gut in der Zeit und werden wohl schon bald das komplette Programm vorstellen können.“

„Die erfolgreiche Trias aus Spiritualität, Kultur und Begegnung haben wir beibehalten. Anders als in den Vorjahren wird es in diesem Jahr zusätzlich noch ein umfangreiches Bühnenprogramm geben. An dessen endgültiger Gestalt basteln wir derzeit noch ein wenig“, erläutert Kaster.

Hoebertz: „Zu den Highlights des Bühnenprogramms wird sicher der Auftritt des ‚Zauberpaters’ Hermann Bickel SVD gehören. Der Steyler Missionar ist langjähriges Mitglied des Magischen Zirkels Deutschland, einer der größten internationalen Vereinigungen von Zauberkünstlern. Das werde ich mir nicht entgehen lassen.“

(Dossiers zu den o. a. Personen finden Sie unter "Downloads")





23.01.2009

In Gedenken an den Gocher Heiligen Arnold Janssen

Auszug aus dem Gocher Wochenblatt vom 21.01.2009
Foto: Steve









22.01.2009

Prozession für den Heiligen

Auszug aus den Niederrhein-Nachrichten vom 21. Januar 2009
Foto: Rüdiger Dehnen




In diesem Haus in der Frauenstraße wurde Arnold Janssen 1837 geboren. Und vor genau 100 Jahren verstarb der Heilige und berühmter Sohn der Stadt in Steyl bei Venlo.
Ihm zu Ehren führte nun der Wallfahrtsseelsorger Hans Peters zusammen mit dem Kaplan aus Indonesien, Stadtpfarrer Günter Hoebertz und Gemeindemitgliedern die Prozession zur Arnold-Janssen-Kirche und zur St. Maria Magdalena-Kirche an.
Dort fanden die Heiligen Messen und das Pontifikalamt statt.




13.12.2008

100. Todestag von Arnold Janssen am 15.01.2009

Interessante Informationen rund um den 100. Todestag von Arnold Janssen finden Sie unter "Die Stiftung", Rubrik "Pressemitteilungen".

Die Stadt Goch und das Collegium Augustinianum Gaesdonck, das der Heilige bis zum Abitur besuchte, gedenken ihres berühmten Sohnes in besonderer Weise. Unter dem Titel "Der Niederrhein - Wo der Weg zum Ziel gehört" ist ein aufwendiger Film entstanden. Dieser wird am Donnerstag, dem 22. Januar 2009, um 19.30 Uhr in der Aula des Collegium Augustinianum Gaesdonck, Gaesdoncker Str. 220, uraufgeführt.

Zu der Filmpremiere sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Einen Programmflyer finden Sie in der Rubrik "Downloads".









01.07.2008

Wechsel im Vorstand



von links nach rechts: Dr. Georg Kaster, Heike Kraemer, Pater Dr. Bernd Werle SVD, Pastor Günter Hoebertz, Michael Klemm

Die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der Vorstand wählte auf seiner heutigen Sitzung den Pfarrer der St. Arnold-Janssen-Pfarrei, Pastor Günter Hoebertz, einstimmig in dieses Amt. Pastor Hoebertz gehörte bereits dem Kuratorium der vor einem Jahr gegründeten Stiftung an.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer, Dr. Georg Kaster, bleibt der Stiftung als Geschäftsführer erhalten. Kaster hatte den Vorstand um eine personelle Trennung der Ämter gebeten und seinen Rücktritt vom Amt als Vorstandsvorsitzender angeboten. Kaster begründete seinen Vorstoß mit der "nicht den Tatsachen entsprechenden Außenwahrnehmung" der Stiftung. "Trotz erheblicher Bemühungen ist es bislang nicht gelungen, der Öffentlichkeit, und hier vor allem den Gocherinnen und Gochern, im erforderlichen Ausmaß zu vermitteln, dass die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung eine Initiative der Steyler Missionare ist und keine städtische Einrichtung. Es liegt jedoch weder im Interesse der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung noch der Steyler Missionare noch der Stadt Goch, dass der private Charakter der Stiftung unerkannt bleibt", erklärte Kaster.

Als Hauptursache dafür, dass es auch nach einem Jahr noch nicht gelungen sei, der Öffentlichkeit eine der Realität entsprechende Sicht der Stiftung zu vermitteln, nannte Kaster seine städtischen Funktionen und die Tatsache, dass er seit 2003 selbst zu den Personen gehöre, die in der Heiligsprechung Arnold Janssens eine Chance für Goch erkannt, diese thematisiert sowie die daraus resultierenden Aktivitäten mit vorangetrieben hätten.

Kaster: "Es war von Anfang an mein Wunsch, dass das, was durch den Einsatz der Stadt Goch hier ab 2003 angeschoben werden konnte und an dem ich von Beginn an teilhaben durfte, letztlich vom bürgerlichen Engagement und insbesondere dem der Gocher Bevölkerung getragen wird. Ich muss aber zur Kenntnis nehmen, dass ich in Goch vorrangig in meiner städtischen Funktion wahrgenommen werde. Diese zwar nachvollziehbare und offenbar auch nicht zu ändernde Wahrnehmung ermöglicht es mir jedoch nicht, als Vorstandsvorsitzender der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung den tatsächlichen Charakter der Stiftung in der gebotenen Weise zu vermitteln. Daher habe ich den Gremien der Stiftung heute meinen Rücktritt vom Amt des Vorstandsvorsitzenden angeboten. Meinem Nachfolger im Amt wünsche ich eine glückliche Hand. Ich bin sicher, dass es Pastor Günter Hoebertz, schon allein aufgrund des geistlichen Standes einfacher fallen wird, den privaten Charakter der Stiftung nachhaltig nach außen zu kommunizieren."

Aus demselben Grund hat auch Heike Kraemer, geb. Zelawsky, dem Vorstand ihren Rücktritt angeboten. Für sie wurde Michael Klemm einstimmig in den neuen Vorstand gewählt.

Der Vorsitzende des Kuratoriums und Provinzial der Steyler Missionare, Pater Dr. Bernd Werle SVD, dankte Dr. Georg Kaster und Heike Kraemer für die "großartige und verdienstvolle Arbeit, die Sie in Ihren Ämtern geleistet haben." Pater Werle: "Dass es Ihnen dabei in vorbildlicher Weise darum ging, unserem gemeinsamen Anliegen zu dienen, lassen die Motive, aus denen Sie Ihre Ämter zur Verfügung gestellt haben, unzweifelhaft deutlich werden. Diese selbstlose Geste ist der Rede wert und verdient alle Anerkennung. Wir sind sehr froh, dass sie sich nur von diesen Ämtern und nicht auch von der Arbeit zurückziehen wollen, und Dr. Kaster der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung als bewährter Geschäftsführer erhalten bleibt."

Auch der Bürgermeister der Stadt Goch, von der die Stiftung zur Zeit noch finanziell unterstützt wird, begrüßt den, wie er es nennt, höchst respektablen Schritt Kasters. Dieser entspreche voll und ganz seiner Philosophie, im Sinne des Subsidiaritätsprinzips privaten Initiativen den Vorrang zu geben und die Stadt als Akteur aus der Thematik Arnold Janssen zurück zu ziehen.




25.05.2008

Die "Deutsche Hospiz Stiftung" und ihre Schirmherrin Uschi Glas mit Arnold-Janssen-Preis der Stadt Goch ausgezeichnet

Justizministerin Müller-Piepenkötter als Laudatorin


Karl-Heinz Otto (Bürgermeister der Stadt Goch), Eugen Brysch, (Geschäftsführender Vorstand Deutsche Hospiz Stiftung), Uschi Glas (Schirmherrin Deutsche Hospiz Stiftung), Prof. Dr. Friedhelm Farthmann (Stiftungsratsvorsitzender Deutsche Hospiz Stiftung)

Im Rahmen der III. Internationalen Gocher Gespräche hat Bürgermeister Karl-Heinz Otto heute den mit 15.000 € dotierten "Arnold-Janssen-Preis der Stadt Goch" an die Deutsche Hospiz Stiftung und seine Schirmherrin Uschi Glas sowie den geschäftsführenden Vorstand Eugen Brysch verliehen.

Die Justizministerin des Landes NRW, Roswitha Müller-Piepenkötter, würdigte in ihrer Laudatio den couragierten Einsatz der Deutschen Hospiz Stiftung für die Förderung des Hospizgedankens sowie eines Sterbens in Würde. Sie betonte, die Absage an jegliche Formem aktiver Sterbehilfe entspreche einem unverzichtbaren moralischen Grundkonsens unserer Verfassung.

Der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, kündigte bei seiner Erwiderung an, dass das Preisgeld für das bundesweit in seiner Art einzigartige Schmerz- und Hospiztelefon der Stiftung verwand wird. Hier erhalten Anrufer nicht nur Informationen zu Adressen und Kontakten von Hospizdiensten, Schmerztherapeuten und Traupergruppen; das Telefon bietet allen Anrufern eine kostenlose, unbürokratische und schnelle Hilfe, wenn es um Fragen rund um das Thema Leistungsrecht für Schwerstkranke und Sterbende, Selbstbestimmung und Aufenthalt im Pflegefall, Vorsorge und Sterbebegleitung geht.

Mit dem Arnold-Janssen-Preis werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten oder Initiativen ausgezeichnet, die sich im Geiste des bedeutenden Gochers und Gründers des weltweit tätigen Steyler Missionswerkes, Arnold Janssen (1837 - 1909), besondere Verdienste erworben haben. Preiswürdig sind hervorragende Leistungen technischer, wirtschaftlicher, erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen Entwicklung und Lösung existentieller Armutsfragen, der Einsatz für das Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökumenischen und interreligiösen Dialog.

Der nach der Heiligsprechung Arnold Janssens im Jahr 2003 ins Leben gerufene Arnold-Janssen-Preis war 2004 an die Gemeinschaft "Sant' Egidio" und 2006 an das Hilfswerke "Kirche in Not" verliehen worden.

Mehr Informationen zu Preis, Preisträger und Tagung gibt es auch auf der Internetseite www.arnold-janssen.org




22.04.2008

Kinder wollen Arnold Janssen
Ludger Distelkamp für Rheinische Post vom 22.04.2008

Eine Spende von 5000 Euro der Agentur NOAH! soll Signalwirkung haben. Gocher sollen für die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung spenden, ob bei Geburtstagen oder durch Sponsorenläufe.


Foto: Rheinische Post, Evers

Als Stephan A. Vogelskamp noch in Wuppertal seinen Job machte, da hörte er erstmals von Arnold Janssen. Die Heiligsprechung des Gochers in Rom lenkte das Interesse von Vogelskamp auf den Sohn eines Fuhrunternehmens. Von einer "unheimlichen Geschichte" des Heiligen aus der Weberstadt und einem "extrem bewunderswerten Menschen" schwärmte gestern Vogelskamp, der als Inhaber und Geschäftsführer der Gocher Agentur NOAH! für die Arbeit der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung eine Spende von 5000 Euro übergab. Diese soll Signalwirkung haben. Denn die Gocher und Niederrheiner könnten durch Spenden "Verantwortung für andere Menschen in der Welt übernehmen".

Ein Projekt unterstützt bereits die junge Stiftung aus Goch. Über 2000 Euro seien für den Bau von Brunnen in Nigeria ausgegeben worden, damit Mädchen und Jungen einer Schule mit Trinkwasser versorgt werden könnten, erläuterte Dr. Georg Kaster. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung wünscht sich, dass die Arbeit der Organisation zu einer Herzensangelegenheit der Menschen in der Weberstadt wird. Es wäre schön, wenn die Stiftung eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung bekäme. Erlöse aus Schulfesten oder Sponsorenläufen könnten gespendet werden. Auch ein Teil von Geldgeschenken zur Kommunion oder zum Geburtstag könne man für die Tätigkeit der Stiftung geben, meinte Kaster.

Zeitlos modern

Das Wirken von Arnold Janssen als Gründer des Steyler Missionsordens sei zeitlos modern, betonte Vogelskamp. Der Heilige aus Goch sei ein Miterfinder der "bürgerlichen Gesellschaft", die Solidarität für Not leidende Menschen erbringe. Die Steyler Missionare versorgten Bedürftige, brächten Bildung in die Welt und versuchten erst dann, den christlichen Glauben näher zu bringen. Impfungen für Kinder, Menschen ein Dach über den Kopf zu geben sowie die Betreuung von Lepra- und Aidskranken seien Zeugnisse christlicher Nächstenliebe.

"Kinder wollen Inhalte und nicht Plastik." Deshalb sei Arnold Janssen ein Mut gebendes Vorbild für junge Menschen, etwas aus ihrem Leben zu machen, meinte Spender Vogelskamp.

Werbung für Honduras

Auch der Tourismusminister von Honduras schätzt die Arbeit der Steyler. Er wünsche sich, dass in sein Land noch mehr Missionare kämen, berichtete der Inhaber der Agentur von einem Gespräch mit dem Minister. Das Unternehmen wirbt für den mittelamerikanischen Staat, auf dass mehr Deutsche in den Urlaub nach Honduras fliegen. Die Begegnung mit dem Minister nahm auch Vogelskamp als Beispiel dafür, wie sich Goch durch die segensreiche Tätigkeit des Heiligen und des Ordens einen guten Ruf in der Welt aufbauen kann.
Weitere Informationen unter: http://www.rp-online.de/public/article/goch/558733/Kinder-wollen-Arnold-Janssen.html




08.04.2008

Arnold-Janssen-Tage 2008 vom 23. bis 25. Mai 2008 im Wallfahrtsort Goch

Vom 23. bis 25. Mai finden in diesem Jahr wieder die Arnold-Janssen-Tage in Goch statt, zu denen die Pfarrgemeinde St. Arnold Janssen und die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung herzlich einladen.



Im Mittelpunkt der Arnold-Janssen-Tage 2008 steht ganz selbstverständlich der gelebte Glaube. Verschiedene Spiritualitäten und Frömmigkeitsstile sollen dabei zu ihrem ganz eigenen Recht kommen. Die Angebote reichen deshalb von Gebetsformen wie der Laudes oder der Vesper, dem Morgen- und Abendgebet der Kirche, bis hin zu feierlichen Gottesdiensten in der St. Maria Magdalena-, Arnold-Janssen- und der Liebfrauenkirche. Als geistliches Zentrum dient die Kirche St. Maria Magdalena, in der Arnold Janssen am 06.11.1837 getauft wurde und in der Reliquien des Heiligen, der als Wegbereiter des modernen Missionsgedankens und als einer der Vorläufer des II. Vatikanischen Konzils gilt, verehrt werden.

Daneben erwartet Besucher der Arnold-Janssen-Tage 2008 ein breit gefächertes Kulturprogramm, das zusätzlich zu den 3. Internationalen Gocher Gesprächen angeboten wird, in deren Rahmen der Arnold-Janssen-Preis der Stadt Goch an die Deutsche Hospizstiftung und ihre Schirmherrin, die bekannte Schauspielerin Uschi Glas, verliehen wird.

Neben den Fachvorträgen werden die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter der Malteser Hospizgruppe St. Franziskus Uedem-Pfalzdorf-Goch für die Beantwortung praktischer Fragen im Innenhof des neuen Rathauses zur Verfügung stehen.

Musikalisch werden die Arnold-Janssen-Tage 2008 durch verschiedene Gocher Chöre begleitet und auch die Gruppe des Kinder- und Jugendtheaters „mini-art“ findet mit ihrem Theaterstück „Niemand geht jemals vorbei“ Platz im kulturellen Programm.

Auch für die weitere Unterhaltung der Kinder ist wieder gesorgt: Hüpfburg, Kinderschminken, Mal- und Bastelzelt, Schnitzeljagd und Zaubern mit dem fernseherprobten Steyler MissioNarr Pater Bickel sind nur einige der vielen Programmpunkte.

Mit einem Cafétalk, an dem u. a. auch Uschi Glas und Roswitha Müller-Piepenkötter, Justizministerin des Landes NRW, teilnehmen werden, findet das Programm der Arnold-Janssen-Tage am Sonntag, dem 25.05.2008, seinen Abschluss.

Das Programm der Arnold-Janssen-Tage kann in dem ab sofort ausliegenden Flyer oder auf der Internetseite „www.arnold-janssen.org“ nachgelesen werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung
Tel: 02823/320-128
Fax: 02823/320-366
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.






29.01.2008

24. / 25. Mai III. Internationale Gocher Gespräche
„Sterben - an oder durch die Hand des Menschen?“: Auch Uschi Glas kommt nach Goch



Uschi Glas

Europa vergreist. Ständig steigende Lebenserwartung und ein anhaltender Kindermangel stellen die Bevölkerungspyramide auf den Kopf und verwandeln Europa langsam aber sicher in ein Altersheim. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wird im Jahr 2050 jeder Dritte in Deutschland 60 Jahre und älter sein. Der Anteil der über 80 Jährigen wird im gleichen Zeitraum von heute vier Prozent auf zwölf Prozent steigen.

Mit der Überalterung der Gesellschaft wächst die finanzielle Last der Erwerbstätigen. Standen 1995 in Deutschland 100 Erwerbstätigen 36 Personen im Rentenalter gegenüber, waren es 2001 bereits 44 Personen. Im Jahr 2050 werden es 78 Personen sein. Das stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Denn auch wenn viele Menschen dank des Fortschritts der Medizin heute länger gesund bleiben, so sind doch viele Menschen in der letzten Lebensphase „multimorbid“ und brauchen „palliative care“. Doch derzeit hat nur einer von 40 die Chance, sie auch zu erhalten. Seit einiger Zeit wird daher der Ruf nach Sterbehilfe auch in Deutschland wieder lauter.

Aus diesem Grund widmen sich die III. Internationalen Gocher Gespräche der Frage, was wir tun müssen, um ein menschenwürdiges Sterben unter den Bedingungen des demographischen Wandelns gewährleisten zu können. Wie kann ein Sterben in Würde gelingen? Durch „passive“ oder „aktive Sterbehilfe“ oder durch Begleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit?

Im Verlauf der III. Internationalen Gocher Gespräche, zu denen namhafte Experten aus dem In- und Ausland erwartet werden – Juristen, Mediziner, Philosophen und Theologen – wird der mit 15.000 € dotierte Arnold-Janssen-Preis an die Deutsche Hospiz Stiftung verliehen. Mit dabei: Die Schirmherrin der Stiftung: Die Schauspielerin Uschi Glas.

Weitere Informationen unter: http://www.hospize.de
 
 
Arnold Janssen Solidaritätsstiftung Goch
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